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Heizungsrechner: Leistung, System und Preisspanne

Wir bauen Heizungen in Berlin neu und tauschen alte aus. Der Rechner auf dieser Seite schätzt aus vier Angaben Heizlast, Preis und Bauzeit. Den Rest klärt der kostenlose Termin im Keller.

In vier Angaben zur Kilowattzahl

Die Tabelle mit allen Kennwerten steht weiter unten auf dieser Seite. Lieber gleich sprechen? 030 2192 8018

Was der Rechner aus vier Angaben macht

Der Rechner oben auf dieser Seite fragt vier Dinge ab. Die beheizte Wohnfläche in Quadratmetern, das Baujahr, den Sanierungsstand und die Heizung, die heute im Haus arbeitet. Daraus gibt er vier Werte zurück: die geschätzte Heizlast in Kilowatt, zwei passende Systeme, die Preisspanne eingebaut und die Bauzeit in Arbeitstagen. Vier Angaben hinein, vier Werte heraus.

Die Rechnung dahinter ist eine Multiplikation. Wohnfläche mal Watt je Quadratmeter ergibt die Heizlast in Watt. Geteilt durch 1.000 steht sie als Kilowatt da. Der Wert für Watt je Quadratmeter kommt aus Baujahr und Sanierungsstand. Er reicht von 25 Watt im Neubau bis 150 Watt im unsanierten Gründerzeithaus. Dazu addiert der Rechner einen Zuschlag für das Warmwasser.

Ein Beispiel mit Zahlen: 130 Quadratmeter, Baujahr 1965, Fenster und Dach erneuert. Der Kennwert liegt dann bei 80 bis 100 Watt je Quadratmeter. Das sind 10,4 bis 13,0 Kilowatt für die Heizung. Mit dem Warmwasserzuschlag für drei Personen zeigt der Rechner 11 bis 14 Kilowatt. Als Systeme nennt er die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 25.000 bis 45.000 Euro in drei bis fünf Arbeitstagen. Daneben den Gas-Brennwertkessel mit 9.000 bis 16.000 Euro in zwei bis drei Arbeitstagen.

Die Kennwerte je Baualter

Die Tabelle zeigt, mit welchen Werten der Rechner arbeitet. Es sind Erfahrungswerte aus Berliner Bestandsgebäuden, in Watt je Quadratmeter beheizter Fläche. „Fenster und Dach neu" meint Isolierglas und eine gedämmte oberste Geschossdecke oder Dachschräge. „Vollsaniert" meint zusätzlich eine gedämmte Fassade oder Kerndämmung und eine gedämmte Kellerdecke.

Baujahr unsaniert Fenster und Dach neu vollsaniert Heizlast 120 m², unsaniert, ohne Warmwasser
bis 1918, Gründerzeit 120–150 W/m² 90–110 W/m² 70–90 W/m² 14–18 kW
1919–1948, Siedlungsbau 110–140 W/m² 85–105 W/m² 65–85 W/m² 13–17 kW
1949–1968, Zeilen- und Reihenhaus 100–130 W/m² 80–100 W/m² 60–80 W/m² 12–16 kW
1969–1978 80–110 W/m² 70–90 W/m² 55–75 W/m² 10–13 kW
1979–1994, erste Wärmeschutzverordnung 60–80 W/m² 55–70 W/m² 45–60 W/m² 7–10 kW
1995–2001 50–60 W/m² 45–55 W/m² 40–50 W/m² 6–7 kW
2002–2015 40–50 W/m² 40–50 W/m² 35–45 W/m² 5–6 kW
ab 2016, Neubau 25–40 W/m² 25–40 W/m² 25–40 W/m² 3–5 kW

Innerhalb eines Hauses streuen diese Werte stark. Ein Eckzimmer unter dem Dach zieht ein Vielfaches eines Zimmers zwischen zwei beheizten Nachbarräumen. Der Rechner mittelt darüber hinweg, weil er das Haus als Ganzes sieht. Für die Gerätegröße genügt dieser Mittelwert, für die Heizkörper je Raum nicht.

Der Zuschlag für das Warmwasser

Warmwasser braucht Leistung, aber selten zur selben Zeit wie die Heizung. Ein Speicher lädt nach, wenn die Heizlast unten liegt, meist nachts oder am Vormittag. Deshalb addiert der Rechner nur einen kleinen Betrag von 0,2 bis 0,3 Kilowatt je Person. Die Personenzahl fragt er nicht ab. Er setzt eine Person je 40 Quadratmeter an, mindestens zwei und höchstens fünf.

Bei 130 Quadratmetern rechnet er also mit drei Personen und 0,6 bis 0,9 Kilowatt. Wohnen mehr Menschen im Haus, wird der Zuschlag größer. Laufen morgens zwei Duschen gleichzeitig, ändert das weniger die Leistung als die Speichergröße. Im Mehrfamilienhaus mit zentraler Bereitung und Zirkulation gehört das Warmwasser in eine eigene Rechnung.

Was der Sanierungsstand verschiebt

Der Sanierungsstand bewegt das Ergebnis oft stärker als das Baujahr. Ein Gründerzeithaus mit Kastenfenstern liegt bei 120 bis 150 Watt je Quadratmeter. Mit Isolierglas und gedämmter Decke zum Dachboden sind es 90 bis 110. Das ist rund ein Viertel weniger Leistung und im Zweifel eine ganze Gerätegröße.

Der Rechner kennt drei Stufen, weil sich mehr aus vier Feldern nicht sauber ableiten lässt. Wer zwischen zwei Stufen liegt, nimmt die untere und liest die obere Hälfte der Spanne. Eine Kellerdeckendämmung und neue Haustüren bringen zusammen noch einmal 5 bis 10 Watt je Quadratmeter. Fenster allein ohne gedämmtes Dach zählen wir dagegen nur zur Hälfte an, weil die Wärme nach oben entweicht.

Welche zwei Systeme der Rechner vorschlägt

Der Vorschlag hängt an drei Dingen: an der Heizlast, am Baujahr und an der Heizung, die heute im Haus steht. Steht dort ein Ölkessel oder eine Nachtspeicherheizung, nennt der Rechner die Luft-Wasser-Wärmepumpe und die Pelletheizung. Steht dort ein Gaskessel, entscheidet der Kennwert. Bis 100 Watt je Quadratmeter nennt er die Luft-Wasser-Wärmepumpe und den Gas-Brennwertkessel. Darüber nennt er den Gas-Brennwertkessel und die Hybridanlage aus beidem. Bei einer Etagentherme in der Wohnung schlägt er den Tausch 1:1 vor und daneben die Heizzentrale im Keller, wenn das ganze Haus mitzieht.

System Einfamilienhaus, eingebaut, brutto Bauzeit
Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Speicher, Hydraulik, Elektro 25.000–45.000 € 3–5 Arbeitstage
Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde 35.000–55.000 € 1–2 Wochen inkl. Bohrung
Gas-Brennwertkessel inkl. Speicher, Abgasleitung 9.000–16.000 € 2–3 Arbeitstage
Gastherme (Etagenheizung) Tausch 1:1 4.500–8.500 € 1–2 Arbeitstage
Pelletheizung inkl. Lager und Speicher 28.000–45.000 € 4–6 Arbeitstage
Hybrid aus Gas-Brennwert und Wärmepumpe 30.000–50.000 € 4–6 Arbeitstage

Zwei Vorschläge stehen da, weil dieselbe Kilowattzahl auf mehreren Wegen zu decken ist. Was für Ihr Haus wirklich passt, hängt am Grundstück, an den Heizkörpern und am Hausanschluss. Wie eine Wärmepumpe für Berliner Häuser ausgelegt und angeschlossen wird, steht auf ihrer eigenen Seite. Welche Anlagen sonst noch infrage kommen, zeigt die Übersicht aller Heizsysteme, die wir bauen.

Preisspanne und Bauzeit im Ergebnis

Die Summen im Ergebnis sind Erfahrungswerte für ein Einfamilienhaus, eingebaut und brutto, Stand September 2026. Sie enthalten Gerät, Speicher, Hydraulik, Elektroarbeiten, Inbetriebnahme und Einweisung. Bei der Wärmepumpe ist der Zuschuss darin noch nicht gegengerechnet. Das machen wir erst im Angebot. Über 30 Kilowatt Heizlast zeigt der Rechner keine Summe mehr, sondern verweist auf den Termin.

Nach oben zieht jeder Posten, den man von außen nicht sieht. Ein Fundament für die Außeneinheit, ein neuer Zählerplatz, eine Kernbohrung durch die Kellerwand, größere Heizkörper in zwei Räumen. Nach unten zieht ein Tausch an gleicher Stelle mit vorhandenen Anschlüssen. Woran die Summe im Einzelnen hängt, haben wir unter Preisspannen für alle Anlagen aufgeschlüsselt.

Die Bauzeit im Ergebnis ist reine Montagezeit im Haus. Planung, Angebot und Lieferzeit der Geräte stehen nicht darin. Zwischen Ihrer Unterschrift und dem ersten Bautag liegen erfahrungsgemäß vier bis zehn Wochen.

Was der Rechner nicht kann

Er rechnet nicht raumweise. Die Heizlast nach raumweiser Berechnung nach DIN EN 12831 nimmt jeden Raum einzeln, mit Bauteilflächen, Wärmedurchgang, Lüftung und Solltemperatur. Erst daraus folgen die Heizkörperauslegung, die Vorlauftemperatur und die Ventileinstellungen für den hydraulischen Abgleich. Der Rechner liefert die Hausnummer, die Norm liefert die Anlage.

Er sieht Ihr Haus nicht. Wo die Außeneinheit stehen kann, wie breit die Kellertür ist, ob der Schornstein noch trägt, wie viel Platz der Zählerschrank hat: davon weiß er nichts. Er kennt auch die Lage im Block nicht, also ob Sie freistehend, im Reihenmittelhaus oder in einer Mittelwohnung sitzen.

Und er ist kein Angebot. Ein Angebot nennt Fabrikat, Typ, Leistung, Speichergröße, Elektroarbeiten und einen Festpreis. Das schreiben wir nach dem Termin vor Ort, und die Summe darin gilt dann.

So prüfen Sie das Ergebnis mit Ihrer Gasrechnung

Es gibt eine zweite Rechnung, die Sie selbst machen können. Nehmen Sie den Jahresverbrauch in Kilowattstunden Gas aus der letzten Abrechnung. Mal 0,9 für den Kesselwirkungsgrad, geteilt durch 2.000 Vollbenutzungsstunden. Bei 22.000 Kilowattstunden sind das rund 9,9 Kilowatt.

Liegt dieses Ergebnis nah an dem des Rechners, ist die Größenordnung bestätigt. Weichen beide um mehr als ein Drittel voneinander ab, hat meist einer der Werte eine Geschichte. Ein sparsamer Winter, ein leerstehendes Obergeschoss oder ein Kaminofen, der mitheizt. Bei Öl rechnen Sie einen Liter mit 10 Kilowattstunden, bei Holzpellets ein Kilogramm mit 4,8.

Drei Berliner Beispiele, durchgerechnet

Ein Reihenhaus in Lankwitz, Baujahr 1965, 130 Quadratmeter, Fenster 2010 erneuert, Dach gedämmt. Der Rechner zeigt 11 bis 14 Kilowatt, Wärmepumpe und Gas-Brennwert, 25.000 bis 45.000 Euro oder 9.000 bis 16.000 Euro. Die raumweise Rechnung ergab in einem solchen Haus zuletzt 11 Kilowatt. Wie der Bestand in diesem Teil der Stadt aussieht, steht bei den Reihenhäusern in Steglitz und Lankwitz.

Eine Gründerzeitwohnung, 95 Quadratmeter, Kastenfenster, Etagentherme von 1997. Der Rechner setzt 120 bis 150 Watt je Quadratmeter an und zeigt 12 bis 15 Kilowatt. Er schlägt die neue Gastherme im Tausch 1:1 vor, 4.500 bis 8.500 Euro in ein bis zwei Arbeitstagen. Weil moderne Thermen für das Warmwasser ohnehin 20 bis 24 Kilowatt bringen, entscheidet hier die Zapfleistung die Gerätegröße.

Ein freistehendes Haus in Karow, Baujahr 1994, 180 Quadratmeter, Ölkessel im Keller. Der Rechner zeigt 12 bis 16 Kilowatt und nennt Luft-Wasser-Wärmepumpe und Pelletheizung. Weil das Grundstück groß ist, kommt am Ende auch die Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde in Betracht, 35.000 bis 55.000 Euro in ein bis zwei Wochen. Diese Entscheidung fällt am Grundstück, nicht am Bildschirm.

Was der Termin vor Ort zusätzlich klärt

Der Vor-Ort-Termin kostet nichts und dauert meist eine knappe Stunde. Wir messen auf, was der Rechner nicht wissen kann. Den Aufstellort für die Außeneinheit mit Abstand zur Grundstücksgrenze und zum Schlafzimmerfenster des Nachbarn. Den Abgasweg und den Zustand des Schornsteins. Den Zählerplatz und die Leitungsquerschnitte, dazu die Anmeldung beim Netzbetreiber ab 4,2 Kilowatt Anschlussleistung.

Dann die Heizflächen: Wir messen die Heizkörper mit Bauhöhe, Länge und Typ auf und prüfen, welche Vorlauftemperatur das Haus braucht. Wir sehen uns die Kellertreppe an, weil ein Speicher mit 1.000 Litern ein Kippmaß von rund 2,1 Metern hat. Wir nehmen Warmwasserzapfstellen, Zirkulation und Leitungslängen auf. Und wir notieren, wie die Baustelle beliefert wird, also Zufahrt, Hof und Parken.

Aus diesen Aufnahmen entsteht die raumweise Rechnung und daraus das Angebot mit Festpreis. Was zwischen Angebot und Inbetriebnahme passiert, beschreibt die Seite Heizung tauschen lassen Schritt für Schritt. Der Rechner hat seinen Zweck dann erfüllt: Er hat Ihnen vorher gesagt, in welcher Größenordnung Sie planen.

Die Zahl haben Sie, den Termin machen wir

Sagen Sie uns die drei Zahlen aus dem Rechner: Fläche, Baujahr und das Ergebnis in Kilowatt. Dann sagen wir Ihnen am Telefon, ob die Größenordnung zu dem passt, was wir in vergleichbaren Häusern gebaut haben. Sie erreichen uns werktags von 7 bis 17 Uhr unter 030 2192 8018. Über das Formular unten auf der Seite geht es genauso. Schreiben Sie die vier Angaben hinein, dann schlagen wir einen Termin für das Aufmaß vor.

Neu installierte Heizung mit Speicher im Keller

Häufige Fragen

Wie genau ist der Heizungsrechner?

Er trifft die Größenordnung, nicht die Nachkommastelle. Gegen eine raumweise Rechnung liegt er erfahrungsgemäß 25 bis 30 Prozent daneben, nach oben wie nach unten. Das reicht, um zu wissen, ob Ihr Haus bei 8 oder bei 16 Kilowatt liegt. Für die Bestellung eines Geräts reicht es nicht, dafür rechnen wir raumweise nach.

Welche vier Angaben braucht der Rechner?

Die beheizte Wohnfläche in Quadratmetern, das Baujahr, den Sanierungsstand und die Heizung, die heute im Haus arbeitet. Die Wohnfläche steht im Kaufvertrag, im Mietvertrag oder im Energieausweis. Beim Sanierungsstand genügt die grobe Einordnung: unsaniert, Fenster und Dach neu, oder zusätzlich gedämmte Fassade. Mehr fragt er nicht ab, weil mehr Felder nicht mehr Genauigkeit bringen.

Wie viel Kilowatt braucht ein Haus von 1998 mit 150 Quadratmetern?

Der Rechner setzt für diesen Jahrgang 50 bis 60 Watt je Quadratmeter an. Das sind 7,5 bis 9,0 Kilowatt für die Heizung. Mit dem Warmwasserzuschlag für drei Personen zeigt er 8 bis 10 Kilowatt. Häuser dieser Jahre haben meist schon Isolierglas, deshalb ändert der Sanierungsstand hier wenig.

Warum nennt der Rechner eine Spanne und keine feste Zahl?

Weil der Kennwert selbst eine Spanne ist. Zwei Häuser gleichen Baujahrs unterscheiden sich in Wandstärke, Fensterfläche und Lage im Block. Ein freistehendes Haus verliert über vier Außenwände, ein Reihenmittelhaus über zwei. Eine feste Zahl würde eine Sicherheit vortäuschen, die drei Eingabefelder nicht hergeben.

Rechnet der Rechner das Warmwasser mit?

Ja, mit einem Zuschlag von 0,2 bis 0,3 Kilowatt je Person. Die Personenzahl fragt er nicht ab, sondern setzt eine Person je 40 Quadratmeter an, mindestens zwei und höchstens fünf. Bei 130 Quadratmetern sind das drei Personen und damit 0,6 bis 0,9 Kilowatt. Im Mehrfamilienhaus mit Zirkulation rechnen wir den Warmwasseranteil getrennt.

Was zeigt der Rechner bei einem Mehrfamilienhaus?

Über 30 Kilowatt nennt er die geschätzte Heizlast, aber keine Preisspanne mehr. Ab dieser Größe hängt die Summe an der Zahl der Wohnungen, an den Strängen und an der Frage, ob Etagenthermen ersetzt werden. Kaskade, Großwärmepumpe oder Heizzentrale rechnen wir nach Objekt. Die Kilowattzahl aus dem Rechner ist dabei trotzdem der richtige Einstieg ins Gespräch.

Ersetzt der Rechner die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831?

Nein, und er soll es nicht. Die Norm verlangt jeden Raum einzeln, mit Bauteilflächen, Wärmedurchgang, Lüftung und Solltemperatur. Nur daraus folgen Heizkörperauslegung, Vorlauftemperatur und die Ventileinstellungen für den Abgleich. Der Rechner liefert die Hausnummer, die Norm liefert die Anlage.

Ist der Preis im Ergebnis ein Angebot?

Nein, es ist eine Erfahrungsspanne für ein Einfamilienhaus, eingebaut und brutto. Das verbindliche Angebot mit Festpreis schreiben wir nach dem Termin vor Ort. Bei der Wärmepumpe rechnen wir den Zuschuss darin gegen, nach den Sätzen vom Tag des Angebots. Zwischen Spanne und Festpreis liegen Aufstellort, Elektroanschluss und der Weg in den Keller.

Warum schlägt der Rechner zwei Systeme vor und nicht eins?

Weil die Wahl nicht allein an der Kilowattzahl hängt. Dieselben 12 Kilowatt lassen sich mit einer Wärmepumpe, einem Pelletkessel oder einem Gas-Brennwertkessel decken. Der Rechner zeigt deshalb den Weg, der für Ihr Baualter am häufigsten passt, und daneben eine zweite Möglichkeit. Welcher der beiden es wird, entscheidet der Blick auf Grundstück, Heizkörper und Hausanschluss.

Kann ich den Rechner für eine Eigentumswohnung mit Gastherme nutzen?

Ja, geben Sie die Wohnfläche Ihrer Wohnung ein, nicht die des Hauses. Der Rechner zieht dann Werte für Wohnungen heran und schlägt den Tausch der Therme 1:1 vor. Für eine Mittelwohnung mit beheizten Nachbarn liegt das Ergebnis eher am unteren Rand der Spanne. Eine Dachgeschoss- oder Eckwohnung liegt darüber, weil sie mehr Außenfläche hat.

Neu installierte Gas-Brennwertheizung mit Pufferspeicher im Keller eines Berliner Mehrfamilienhauses
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