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Einfamilienhaus Berlin: Stadtvilla der 1920er Jahre mit Garten im Berliner Südwesten
Meisterbetrieb für Heizungsbau

Heizung fürs Einfamilienhaus in Berlin

Im Einfamilienhaus hängt die Wahl der Heizung an drei Fragen: Was braucht das Haus an Wärme, welche Heizflächen sind da, und was liegt vor der Tür, ein Gasanschluss, ein Öltank oder nur ein Stromanschluss. Ein Siedlungshaus der 1930er Jahre in Zehlendorf, ein Nachkriegsbau in Lichtenrade und ein Reihenhaus der 1990er Jahre in Karow geben darauf unterschiedliche Antworten. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin schätzen wir die Heizlast, sehen uns Heizkörper, Aufstellort, Schornstein und Elektro an und sagen Ihnen, welches System passt und was es kostet.

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Welches System soll es werden?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Ob es wirklich passt, klären wir vor Ort.

Um welches Objekt geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Die Heizlast rechnen wir später.

Was heizt heute?

Mehrfachauswahl, falls es mehrere Anlagen gibt.

Was ist Ihnen am wichtigsten?

Nur als Richtung. Die Abwägung machen wir gemeinsam.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für die Bestandsaufnahme vor Ort, meist innerhalb eines Werktags.

Oder rufen Sie an: 030 2192 8018, Mo–Fr 7–17 Uhr

Für welches Haus welches System

Die Antwort beginnt beim Wärmebedarf des Hauses, nicht beim Katalog. Ein gedämmtes Reihenhaus der 1990er Jahre braucht erfahrungsgemäß 6 bis 9 Kilowatt Heizlast und kommt mit 45 Grad Vorlauf aus; dort ist die Wärmepumpe die naheliegende Wahl. Ein ungedämmtes Siedlungshaus der 1930er Jahre liegt bei 12 bis 18 Kilowatt und braucht im Winter 60 bis 70 Grad; dort geht die Wärmepumpe nur mit größeren Heizkörpern, und Pellet oder ein Hybrid kommen ins Spiel.

Dazu kommt, was vor der Tür liegt. Mit Gasanschluss sind Gas-Brennwert und Hybrid möglich, ohne Gasanschluss bleiben Wärmepumpe und Pellet. Mit Öltank im Keller gibt es einen Lagerraum für Pellets. Mit einem großen Grundstück ist eine Erdsonde denkbar, im Reihenhaus praktisch nie. Und wer eine Photovoltaikanlage plant, holt aus der Wärmepumpe am meisten heraus. Beim Hybrid übernimmt eine kleine Wärmepumpe die meisten Stunden des Jahres und der Gaskessel nur die kältesten Tage; wie die beiden Geräte sich die Arbeit teilen und warum das für ein Haus mit 15 Kilowatt Heizlast interessant sein kann, haben wir unter Hybridheizung beschrieben.

Nicht passt die Wärmepumpe in ein Haus, das mit 65 Grad Vorlauf gerade so warm wird und bei dem weder Heizkörpertausch noch Dämmung infrage kommen. Nicht passt Pellet ohne Lagerraum und Zufahrt. Und nicht passt eine reine Gasheizung, wenn das Haus die 65-Prozent-Regel des Gebäudeenergiegesetzes nach heutigem Stand erfüllen muss und keine Hybridlösung gewünscht ist; welche Regeln in Berlin seit der Wärmeplanung greifen und was die angekündigte Novelle daran ändern könnte, lesen Sie unter Heizungsgesetz Berlin. Wer zwischen den beiden häufigsten Kandidaten schwankt, findet unter Wärmepumpe oder Gasheizung eine Rechnung über 15 Jahre für ein typisches Berliner Einfamilienhaus.

Was beim Vor-Ort-Termin angesehen wird

Der Termin ist kostenlos und dauert erfahrungsgemäß ein bis zwei Stunden. Wir schätzen die Heizlast aus Baujahr, Fläche, Dämmzustand und dem bisherigen Verbrauch, sehen uns die Heizkörper raumweise an und messen Vor- und Rücklauftemperatur der alten Anlage. Wir prüfen den Aufstellort im Keller, den Weg für Speicher und Gerät, den Schornstein und den Zählerschrank. Draußen suchen wir den Platz für eine Außeneinheit und schätzen den Schall zum Nachbarn ab.

Am Ende des Termins wissen Sie, welche zwei oder drei Systeme für Ihr Haus infrage kommen. Ein paar Tage später liegt das Angebot bei Ihnen, mit einer Summe für jede Variante und der Förderung, die darauf entfällt; der Antrag bei der KfW geht raus, bevor Sie sich festlegen. Die Heizlast, die dem Angebot zugrunde liegt, kommt aus einer raumweisen Rechnung nach DIN 12831; wie die funktioniert und warum der alte Kessel dafür kein Maßstab ist, erklärt die Seite Heizlastberechnung.

Objekttypen in Berlin

Siedlungshaus der 1920er und 1930er Jahre

Onkel-Toms-Hütte in Zehlendorf, die Hufeisensiedlung in Britz, Siemensstadt, die Siedlungen in Mahlsdorf und Kaulsdorf: Häuser mit Massivwänden ohne Dämmung, kleinen Fenstern, oft noch Gaskessel aus den 1990er Jahren oder Öl. Die Heizkörper sind meist Gussradiatoren, die viel Fläche haben und deshalb mit Wärmepumpe oft besser funktionieren, als das Baujahr vermuten lässt. Manche Siedlungen stehen unter Denkmalschutz, was die Außeneinheit an der Straßenseite ausschließt und in den Garten verlegt.

Nachkriegshaus der 1950er bis 1970er Jahre

Lichtenrade, Mariendorf, Frohnau, Hermsdorf, Kladow, Rudow: freistehend oder als Doppelhaus, Keller mit Heizraum und Tankraum, Ölheizung oder Gaskessel, Plattenheizkörper, Fenster und Dach oft schon einmal erneuert. Hier ist der Umstieg auf Wärmepumpe der Regelfall, gelegentlich mit zwei bis vier größeren Heizkörpern; wo der Öltank liegt, bietet sich Pellet an. Was beim Abschied vom Öl der Reihe nach ansteht, vom Restöl im Tank über den Tankschutzbetrieb bis zum Klimabonus, haben wir unter Ölheizung ersetzen zusammengestellt. Das Grundstück gibt meist einen Aufstellort mit Abstand zum Nachbarn her.

Reihenhaus der 1990er und 2000er Jahre

Karow, Französisch Buchholz, Altglienicke, Biesdorf-Süd, die Neubaugebiete in Falkensee und Teltow: gedämmt nach der Wärmeschutzverordnung von 1995, Gastherme oder Gas-Brennwertkessel im Hauswirtschaftsraum, häufig Fußbodenheizung im Erdgeschoss. Die Wärmepumpe passt hier fast immer ohne Umbau am Heizsystem. Die Herausforderung ist die Außeneinheit auf dem schmalen Grundstück und der Schall zum Nachbarn im Reihenhaus.

Villa und großes Haus

Grunewald, Dahlem, Westend, Frohnau, Kleinmachnow: 250 bis 400 Quadratmeter, hohe Räume, oft Denkmalschutz, Heizlast von 20 Kilowatt und mehr. Hier kommen Erdwärmepumpen mit zwei Sonden, Kaskaden aus zwei Luft-Wasser-Wärmepumpen oder Pellet infrage; bei Denkmalschutz entscheidet die Behörde über die Außeneinheit. Ob eine Wärmepumpe in einem Haus mit Kastenfenstern und vier Meter hohen Räumen überhaupt eine Chance hat und was vorher am Gebäude passieren sollte, klärt die Seite Wärmepumpe im Altbau.

Technik vor Ort

Die Außeneinheit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe braucht drei Meter Abstand zur Grundstücksgrenze nach der Bauordnung, wenn sie nicht als untergeordnete Anlage gilt, und muss nachts am nächsten Nachbarfenster in reinen Wohngebieten 35 dB(A) einhalten. Leise Geräte schaffen das erfahrungsgemäß ab drei bis vier Metern, mit Schallschutzhaube auch näher. Der Anschluss ans Haus ist eine gedämmte Leitung im Erdreich und eine Kernbohrung durch die Kellerwand.

Der Schornstein bleibt bei Gas-Brennwert und Pellet in Betrieb und bekommt ein neues Innenrohr; bei der Wärmepumpe wird er stillgelegt und kann später einen Kaminofen aufnehmen. Der Zählerschrank braucht für die Wärmepumpe meist einen eigenen Zählerplatz und für Geräte ab 4,2 Kilowatt die Anmeldung bei Stromnetz Berlin nach § 14a EnWG. Das Warmwasser kommt aus einem Speicher von 200 bis 300 Litern, bei der Wärmepumpe mit großem Wärmetauscher; ob dafür ein Trinkwasserspeicher, ein Kombispeicher oder eine Frischwasserstation der richtige Behälter ist, hängt von Personenzahl und Keller ab und wird unter Pufferspeicher und Speicherlösungen auseinandergenommen. Wer eine Solaranlage plant, entscheidet beim Termin, ob das Dach Photovoltaik für die Wärmepumpe oder Solarthermie für den Kessel bekommt; beides zusammen lohnt sich im Einfamilienhaus selten. Wie viel vom Wärmepumpenstrom eine Photovoltaikanlage mit 10 Kilowatt-Peak im Jahr tatsächlich liefert und wann ein Batteriespeicher dazu passt, rechnen wir unter Photovoltaik und Wärmepumpe vor.

Was eine Heizung im Einfamilienhaus kostet

Die folgenden Spannen sind Erfahrungswerte, eingebaut und brutto, Stand September 2026. Welche Zahl für Ihr Haus gilt, ergibt sich aus dem, was wir im Keller und am Zählerschrank vorfinden; die Summe im Angebot bleibt dann bis zur Rechnung dieselbe.

Anlage Einfamilienhaus, eingebaut, brutto Bauzeit
Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Speicher, Hydraulik, Elektro 25.000–45.000 € 3–5 Arbeitstage
Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde 35.000–55.000 € 1–2 Wochen inkl. Bohrung
Gas-Brennwertkessel inkl. Speicher, Abgasleitung 9.000–16.000 € 2–3 Arbeitstage
Pelletheizung inkl. Lager und Speicher 28.000–45.000 € 4–6 Arbeitstage
Hybrid (Gas-Brennwert + Wärmepumpe) 30.000–50.000 € 4–6 Arbeitstage
Solarthermie Warmwasser (4–6 m²) 6.000–11.000 € 1–2 Arbeitstage

Nach oben ziehen Heizkörpertausch, Schornsteinsanierung, ein neuer Zählerschrank, Erdarbeiten für die Außeneinheit und der Tankschutzbetrieb. Nach unten zieht ein Haus, in dem Hydraulik und Speicher bleiben können. Bei der Wärmepumpe geht die Förderung ab, bei Gas nicht; wer das über 15 Jahre Betrieb mit Strom- und Gaspreis durchrechnen will, findet die Tabelle dafür unter Heizung Kosten.

Förderung, nach heutigem Stand

Wärmepumpe, Pellet und Solarthermie fallen unter die Heizungsförderung der Bundesförderung für effiziente Gebäude, beantragt als KfW-Zuschuss 458. Grundförderung 30 Prozent; Klimageschwindigkeits-Bonus 20 Prozent beim Austausch einer funktionsfähigen Öl-, Kohle-, Nachtspeicher- oder mindestens 20 Jahre alten Gasheizung für selbstnutzende Eigentümer; Einkommensbonus 30 Prozent bei bis zu 40.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen; Effizienzbonus 5 Prozent bei natürlichem Kältemittel oder Erdwärme. Der Deckel liegt bei 70 Prozent, die förderfähigen Kosten bei 30.000 Euro für die erste Wohneinheit, also höchstens 21.000 Euro Zuschuss.

Gas-Brennwert und Gastherme sind nicht förderfähig. Beim Hybrid ist der Wärmepumpenanteil förderfähig, der Gasanteil nicht; ein H2-ready-Anteil ist ein Sonderfall, den wir nicht versprechen. Alternativ zur Förderung gibt es § 35c EStG mit 20 Prozent der Kosten über drei Jahre, nicht kombinierbar mit dem Zuschuss, oder § 35a EStG für den Lohnanteil. Weil die Sätze in den letzten Jahren mehrfach angepasst wurden, tragen wir im Angebot die Quote vom Tag der Erstellung ein, und der Antrag ist gestellt, bevor Sie unterschreiben. Wie Klimabonus und Einkommensbonus im Einzelnen nachgewiesen werden und was bei einer Einliegerwohnung als zweite Wohneinheit gilt, steht auf der Seite Heizungsförderung.

Ablauf in Arbeitstagen

Sobald das Angebot bei Ihnen ist und Sie sich für eine Variante entschieden haben, stellen wir den Förderantrag, und erst mit der Zusage oder mit aufschiebender Bedingung wird der Vertrag wirksam. Die Lieferzeit für Wärmepumpen liegt erfahrungsgemäß bei vier bis acht Wochen, für Gasgeräte bei ein bis drei.

Auf der Baustelle: Gastherme ein bis zwei Arbeitstage, Gas-Brennwertkessel zwei bis drei, Luft-Wasser-Wärmepumpe drei bis fünf, Pellet vier bis sechs, Erdwärme ein bis zwei Wochen mit Bohrung. Am letzten Tag wird die Anlage in Betrieb genommen und der hydraulische Abgleich eingestellt, wir gehen mit Ihnen die Regelung durch, und Sie bekommen die Mappe mit den Nachweisen für die KfW und dem Protokoll für den Schornsteinfeger. Ohne Heizung sind Sie meist ein bis zwei Tage; im Winter stellen wir für diese Zeit Elektroheizer bereit. Wer wissen will, was an Tag eins, zwei und drei im Keller passiert, findet die Tage einzeln unter Heizungstausch Ablauf.

Die Baustelle im Haus

Im Einfamilienhaus ist die Baustelle überschaubar: Der Heizraum wird geräumt, der Weg vom Eingang bis zum Keller abgedeckt, das alte Gerät und der Speicher gehen über die Kellertreppe hinaus und die neuen hinein. Für die Außeneinheit wird ein Fundament oder eine Wandkonsole gesetzt und ein Graben für die gedämmte Leitung gezogen; bei schwer zugänglichen Gärten hilft ein kleiner Kran über das Dach der Garage. Ein Container ist selten nötig, die Altgeräte nehmen wir mit.

Sie müssen für die Bauzeit nicht ausziehen. Wasser ist stundenweise abgestellt, Strom kurz für den Anschluss im Zählerschrank, und die Heizung fehlt ein bis zwei Tage. Wenn Kinder oder ältere Menschen im Haus sind, legen wir diese Tage in die Übergangszeit oder stellen Elektroheizer.

Worauf wir achten

Der häufigste Fehler im Einfamilienhaus ist die Wärmepumpe, die nach dem alten Kessel dimensioniert wird: doppelt so groß wie nötig, taktet im Winter und verschleißt. Der zweite ist der fehlende Blick auf die Heizkörper; eine Wärmepumpe an zu kleinen Heizflächen läuft mit 65 Grad Vorlauf und verbraucht das Doppelte. Der dritte ist der Aufstellort der Außeneinheit an der Schlafzimmerwand des Nachbarn. Und der vierte ist die Förderung, die erst nach der Unterschrift beantragt wird und dann verloren ist; der Antrag gehört vor den Vertrag oder der Vertrag bekommt eine aufschiebende Bedingung.

Wir rechnen die Heizlast raumweise, prüfen jeden Heizkörper gegen 55 Grad Vorlauf und legen die Außeneinheit nach Schall und Abstand. Der hydraulische Abgleich gehört zum Angebot, ebenso die Anmeldung beim Netzbetreiber und die Unterlagen für die Förderstelle. Wenn beim Heizkörpertest zwei Räume kalt bleiben, stellt sich die Frage, ob größere Heizkörper reichen oder ob im Erdgeschoss eine Fußbodenheizung nachgerüstet werden soll; welche Variante bei welchem Boden und Budget sinnvoll ist, wägt die Seite Heizkörper oder Fußbodenheizung ab.

Tank, Schornstein, Bohrung: was andere übernehmen

Wir bauen die neue Anlage und nehmen die alte heraus, und wir bleiben für die Heizung zuständig, die wir eingebaut haben. Der alte Ölkessel, der noch bis zum Tausch durchhalten muss und dabei einen Störfall meldet, ist Sache des Betriebs, der ihn gewartet hat; nachts oder am Wochenende zu einer fremden Anlage kommen wir nicht. Den Tank entleert und demontiert ein Tankschutzbetrieb, die Abgasabnahme macht der Schornsteinfeger, und wenn der Hausanschluss für Wärmepumpe und Wallbox zusammen zu schwach ist, verstärkt ihn Stromnetz Berlin. Bei der Erdwärmepumpe beantragen Sie als Bauherr die Bohrgenehmigung bei der Wasserbehörde des Bezirks; die Unterlagen dafür kommen von uns.

Wo wir Heizungen im Einfamilienhaus bauen

Gebaut wird in Zehlendorf, Steglitz, Lichtenrade, Spandau mit Kladow und Gatow, Reinickendorf mit Frohnau und Hermsdorf, Mahlsdorf, Köpenick und Pankow mit Karow und Buchholz. Im Umland kommen Kleinmachnow, Teltow, Falkensee und Bernau dazu.

Baujahr, Bezirk, Heizsystem: drei Angaben reichen

Wenn Ihr Haus in Lichtenrade von 1962 ist und der Ölkessel im Keller seinen zwanzigsten Winter hinter sich hat, sagen Sie uns das am Telefon, dann können wir schon eingrenzen, ob es auf Wärmepumpe, Pellet oder Hybrid hinausläuft. Sie erreichen uns werktags von 7 bis 17 Uhr unter 030 2192 8018, oder Sie schreiben uns über das Formular unten auf der Seite und wir rufen zurück.

Einfamilienhaus Berlin: neue Luft-Wasser-Wärmepumpe neben einem Einfamilienhaus im Berliner Südwesten
neue Luft-Wasser-Wärmepumpe neben einem Einfamilienhaus im Berliner Südwesten (Symbolbild)

Häufige Fragen

Was kostet eine neue Heizung im Einfamilienhaus in Berlin?

Erfahrungsgemäß liegt ein Gas-Brennwertkessel mit Speicher bei 9.000 bis 16.000 Euro, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bei 25.000 bis 45.000 Euro, eine Erdwärmepumpe bei 35.000 bis 55.000 Euro und eine Pelletheizung bei 28.000 bis 45.000 Euro, jeweils eingebaut und brutto. Von der Wärmepumpe und der Pelletheizung gehen nach heutigem Stand 30 bis 70 Prozent Förderung ab. Wo Ihr Haus in der Spanne liegt, entscheiden Heizkörper, Schornstein und Zählerschrank, und die sehen wir uns an, bevor eine Zahl ins Angebot kommt.

Welche Heizung ist für ein Siedlungshaus von 1935 in Zehlendorf sinnvoll?

Meist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, wenn die Heizkörper groß genug sind oder gegen größere getauscht werden und das Haus mit 55 Grad Vorlauf auskommt; das prüfen wir mit einer Heizlastberechnung raumweise. Ist der Wärmebedarf sehr hoch und ein Lagerraum da, ist Pellet eine Alternative, bei Gasanschluss auch ein Hybrid aus Gas-Brennwert und kleiner Wärmepumpe. Die Entscheidung fällt nach den Zahlen, nicht nach dem Baujahr.

Wie lange dauert der Heizungstausch im Einfamilienhaus?

Erfahrungsgemäß ein bis zwei Arbeitstage für eine Gastherme, zwei bis drei für einen Gas-Brennwertkessel, drei bis fünf für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und vier bis sechs für eine Pelletheizung. Eine Erdwärmepumpe braucht mit Bohrung ein bis zwei Wochen. Ohne Heizung sind Sie meist nur ein bis zwei Tage in der Mitte des Ablaufs, deshalb legen wir den Tausch nach Möglichkeit außerhalb der Frostperiode.

Wie viel Förderung bekomme ich für eine Wärmepumpe im selbst bewohnten Haus?

Nach heutigem Stand 30 Prozent Grundförderung, 20 Prozent Klimageschwindigkeits-Bonus beim Austausch einer funktionsfähigen Öl-, Kohle-, Nachtspeicher- oder mindestens 20 Jahre alten Gasheizung, 30 Prozent Einkommensbonus bis 40.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen und 5 Prozent Effizienzbonus bei natürlichem Kältemittel oder Erdwärme. Gedeckelt ist das bei 70 Prozent von 30.000 Euro förderfähigen Kosten, also höchstens 21.000 Euro Zuschuss. Welche Boni auf Ihr Haus zutreffen, rechnen wir mit den Sätzen aus, die am Tag des Angebots gelten, und der Antrag ist bei der KfW, bevor Sie unterschreiben.

Darf ich 2026 noch eine Gasheizung ins Einfamilienhaus einbauen?

Nach heutigem Stand ja, wenn die Anlage die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes erfüllt, etwa als Hybrid mit Wärmepumpe oder mit steigendem Biomethan-Anteil, und vor dem Einbau eine Beratung stattgefunden hat. In Berlin gilt die 65-Prozent-Regel für neue Heizungen, seit die Wärmeplanung des Landes vorliegt; die Bundesregierung hat eine Novelle angekündigt. Eine reine Gasheizung ist nicht förderfähig, was die Rechnung gegenüber der Wärmepumpe verschiebt.

Wo stellt man die Außeneinheit der Wärmepumpe im Reihenhaus auf?

Im Reihenhaus bleibt meist nur der Garten hinter dem Haus oder ein schmaler Streifen an der Seite. Zum Nachbargrundstück gilt der Abstand aus der Bauordnung, und in reinen Wohngebieten darf nachts am Nachbarfenster ein Wert von 35 dB(A) nicht überschritten werden; leise Geräte schaffen das erfahrungsgemäß ab drei bis vier Metern. Beim Vor-Ort-Termin rechnen wir den Schall für Ihren Aufstellort durch.

Reichen meine alten Heizkörper für eine Wärmepumpe?

Das zeigt ein Test im Winter: Stellen Sie die Vorlauftemperatur der alten Heizung auf 55 Grad und prüfen Sie, ob alle Räume warm werden. Wo das klappt, passt die Wärmepumpe ohne Umbau; wo nicht, tauschen wir einzelne Heizkörper gegen größere oder Niedertemperatur-Modelle. Erfahrungsgemäß betrifft das in einem Nachkriegshaus zwei bis vier Heizkörper.

Brauche ich einen neuen Stromanschluss für die Wärmepumpe?

Meist nicht, aber eine Anmeldung: Wärmepumpen ab 4,2 Kilowatt werden bei Stromnetz Berlin angemeldet und nach § 14a EnWG als steuerbare Verbrauchseinrichtung geführt, wofür es ein reduziertes Netzentgelt gibt. Der Zählerschrank braucht meist einen eigenen Zähler oder Zählerplatz, und im Haus muss eine Drehstromleitung zum Aufstellort. Die Anmeldung übernehmen wir, den Zählerschrank prüfen wir vorab.

Was passiert mit dem alten Öltank?

Der Tank wird von einem Tankschutzbetrieb entleert, gereinigt und demontiert oder stillgelegt; das steht als eigene Position im Angebot und läuft vor unserem Einbau. Der Tankraum wird danach Lagerraum, Pelletlager oder Aufstellort für den Speicher. Wer noch zwei Winter Öl im Tank hat, plant den Tausch am besten auf den Sommer nach dem letzten Verbrauch, damit kein Restöl teuer entsorgt werden muss.

Warten Sie später auch die neue Heizung?

Ja, die Anlage, die wir Ihnen einbauen, betreuen wir danach auch, Wartung wie Reparatur. Für den alten Kessel, der noch von einem anderen Betrieb stammt, gilt das nicht; wer ihn eingebaut hat, kennt ihn und ist dafür die richtige Adresse. Einen Notdienst, der nachts kommt, haben wir auch für die eigenen Anlagen nicht.

Neu installierte Gas-Brennwertheizung mit Pufferspeicher im Keller eines Berliner Mehrfamilienhauses
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Ihre neue Heizung in Berlin

Beschreiben Sie kurz Ihr Haus und Ihre jetzige Heizung, oder rufen Sie einfach an. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin sehen wir uns den Bestand an und nennen Ihnen danach einen Festpreis samt Förderrechnung — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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