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Heizungsbau Friedrichshain: Stuckfassade eines Berliner Gründerzeithauses mit Balkonen
Heizungsbau · Friedrichshain

Heizungsbau in Berlin-Friedrichshain

Friedrichshain ist auf engem Raum fünf Bezirke: Gründerzeit rund um Boxhagener Platz und Samariterstraße mit Etagenthermen aus den 1990er Jahren, die Karl-Marx-Allee mit Fernwärme und Denkmalschutz, Plattenbau am Ostbahnhof, Neubau an der Spree und umgebaute Industriebauten im RAW-Gelände und in der Oberbaum City. Am häufigsten bauen wir hier neue Thermen in Altbauwohnungen und zentrale Anlagen für Gemeinschaften und Gewerbe. Was in Ihrem Objekt sinnvoll ist, sehen wir beim kostenlosen Vor-Ort-Termin; was es kostet, steht anschließend schriftlich in Ihrem Angebot.

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Welches System soll es werden?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Ob es wirklich passt, klären wir vor Ort.

Um welches Objekt geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Die Heizlast rechnen wir später.

Was heizt heute?

Mehrfachauswahl, falls es mehrere Anlagen gibt.

Was ist Ihnen am wichtigsten?

Nur als Richtung. Die Abwägung machen wir gemeinsam.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für die Bestandsaufnahme vor Ort, meist innerhalb eines Werktags.

Oder rufen Sie an: 030 2192 8018, Mo–Fr 7–17 Uhr

Ein neues Heizsystem in Friedrichshain heißt: fünf Bestände, fünf Antworten

Friedrichshain wechselt auf wenigen hundert Metern das Baualter. Rund um den Boxhagener Platz und im Samariterviertel stehen Gründerzeithäuser, in den 1990er Jahren saniert und mit Gas-Etagenthermen ausgestattet, die heute 25 bis 30 Jahre alt sind. Die Karl-Marx-Allee ist ein Denkmal aus den 1950er Jahren und hängt an der Fernwärme, ebenso die Plattenbauten rund um den Ostbahnhof. An der Spree entstehen seit den 2010er Jahren Wohn- und Büroneubauten, und dazwischen liegen umgebaute Industriebauten wie das RAW-Gelände und die Oberbaum City.

Für die Altbauwohnung heißt neue Heizung meist Thermentausch oder, wenn das Haus mitzieht, eine zentrale Anlage im Keller. Für Gewerbe in den alten Fabrikbauten heißt es Kaskade oder Großwärmepumpe nach Heizlast. Für die Fernwärmebestände heißt es in der Regel: Die Versorgung bleibt, und die Arbeit endet an der Übergabestation. Auf dieser Seite steht, was in welchem Friedrichshainer Bestand erfahrungsgemäß sinnvoll ist.

Wohnung, Haus oder Fabrikbau: was wir uns beim Termin ansehen

Beim Thermentausch sehen wir uns Therme, Abgasweg, Gasleitung und Elektro in der Wohnung an. Bei einer Zentralisierung oder einem Gewerbeobjekt kommen Keller, Hof, Schornsteinzüge, Strangführung und Hausanschluss dazu, und wir schätzen die Heizlast des Gebäudes anhand von Fläche, Fenstern, Dämmung und Nutzung ab. Wir klären, ob Fernwärme in der Straße liegt, ob Hof oder Dach eine Außeneinheit tragen und welche Förderung in Betracht kommt.

Der Termin kostet Sie nichts, auch im Bürogebäude nicht. Was danach kommt, ist ein schriftliches Angebot mit einem Preis, der so bleibt; die Gemeinschaft bekommt Varianten mit Kosten je Wohneinheit, das Gewerbeobjekt eine Rechnung nach Heizlast und Nutzung.

Drei Friedrichshainer Ausgangslagen

Die Therme in der Wohnung am Boxhagener Platz

Eine Wohnung in der Gabriel-Max-Straße oder Krossener Straße, Baujahr 1900, 85 Quadratmeter, in der Küche eine Kombitherme mit 24 Kilowatt aus dem Jahr 1996, Abgas über den alten Schornsteinzug. Die Therme hat in den letzten Jahren zwei Reparaturen gebraucht, und der Schornsteinfeger hat die Abgaswerte angemerkt. Der Tausch 1:1 gegen eine Brennwerttherme dauert ein bis zwei Arbeitstage; die Abgasleitung im Zug wird erneuert, die Gasleitung geprüft.

Das Haus im Samariterviertel mit 20 Thermen

Ein Gründerzeithaus in der Bänschstraße oder Schreinerstraße, 20 Wohnungen, alle mit Thermen aus dem Sanierungsjahr 1998, Eigentümergemeinschaft seit der Aufteilung. In den letzten drei Jahren wurden vier Thermen ersetzt, und die Verwaltung hat die Frage nach einer zentralen Anlage auf die Tagesordnung gesetzt. Der Keller hat Platz, der Hof ist mittelgroß, und die alten Schornsteinzüge könnten die neuen Steigstränge aufnehmen. Das ist der Ausgangspunkt für eine Wärmepumpe mit Pufferspeicher, wenn der Schall im Hof es zulässt, sonst für eine Gas-Brennwertkaskade.

Das Bürogebäude in der Oberbaum City

Ein umgebauter Fabrikbau in der Rotherstraße, umgenutzt in den späten 1990er Jahren, 4.000 Quadratmeter Bürofläche auf fünf Geschossen, versorgt von zwei Gaskesseln aus der Umbauzeit, die inzwischen an ihrer Grenze sind. Der Geschäftsführer will eine Anlage, die die nächsten 20 Jahre trägt und nach heutigem Stand die 65-Prozent-Regel erfüllt. In Frage kommen eine Großwärmepumpe auf dem Dach mit Pufferspeicher, eine Hybridanlage mit Brennwertkaskade für die Spitzenlast oder ein Fernwärmeanschluss, wenn die Leitung in der Straße reicht. Gerechnet wird nach Heizlast und Objekt.

Warum Friedrichshain so gebaut ist

Der Osten des Bezirks, also Boxhagener Platz, Samariterviertel und Nordkiez, entstand zwischen 1880 und 1910 als Arbeiterquartier vor den Toren der Stadt, mit Blockrand, Höfen, Ofenheizung und Schornsteinzügen. Der Westen um Ostbahnhof und Stralauer Platz wurde im Krieg weitgehend zerstört und in der DDR neu bebaut: die Karl-Marx-Allee ab 1952 als Prachtstraße mit zentraler Wärmeversorgung, die Wohngebiete am Ostbahnhof in den 1970er und 1980er Jahren in Plattenbauweise mit Fernwärme.

Nach 1990 wurden die Gründerzeitquartiere saniert, meist mit Etagenthermen, weil sie ohne Kellerheizung auskamen. Entlang der Spree wandelten sich die Industrieflächen: das Glühlampenwerk zur Oberbaum City, das Reichsbahnausbesserungswerk zum RAW-Gelände, die Uferflächen zu Neubauquartieren. Deshalb liegen hier heute Einzelthermen, Fernwärme, Gaskaskaden und Neubautechnik dicht beieinander.

Technik vor Ort: Netze, Aufstellorte, Auflagen

Fernwärme und Gasnetz

Friedrichshain ist einer der am dichtesten mit Fernwärme versorgten Bezirke Berlins; das Heizkraftwerk Klingenberg liegt gleich hinter der Bezirksgrenze in Rummelsburg. Karl-Marx-Allee, Ostbahnhof, Stralauer Allee und die Neubauten an der Spree hängen am Netz der BEW, und die Berliner Wärmeplanung weist große Teile des Bezirks als Fernwärmegebiet aus. In den Gründerzeitstraßen rund um Boxhagener Platz und Samariterstraße liegt dagegen meist keine Leitung, dort bleibt Gas oder eine eigene Wärmepumpe. Wer in der Stralauer Allee die Wahl hat, sollte den Anschluss zuerst als Vertrag mit Grundpreis und Laufzeit lesen und erst dann als Technik; was dabei zu vergleichen ist, haben wir unter Fernwärme oder eigene Heizung zusammengestellt.

Aufstellort und Außeneinheit

Für eine zentrale Wärmepumpe im Altbau ist der Innenhof der einzige Ort. Die Außeneinheit steht dort auf einem Fundament mit Abstand zu den Schlafzimmerfenstern, und der Nachtwert von 35 dB(A) am nächsten Fenster wird gerechnet und im Angebot ausgewiesen. In den engen Höfen des Nordkiezes scheitert das öfter als in den weiteren Höfen am Boxhagener Platz. In den Industriebauten bietet sich das Flachdach an, das die Last einer Großwärmepumpe meist trägt und den Schall von den Wohnungen fernhält.

Denkmalschutz

Die Karl-Marx-Allee steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz, ebenso einzelne Gründerzeithäuser und Teile der Oberbaum City. Für Heiztechnik heißt das: keine Außeneinheit an der Straßenfassade, keine sichtbare Dachaufstellung, keine neuen Öffnungen zur Straße. Der Hof ist in der Regel nicht betroffen, die Abstimmung mit der Denkmalbehörde gehört trotzdem dazu; wir bereiten die Unterlagen vor, gestellt wird der Antrag vom Eigentümer.

Schornstein und Abgas

Beim Thermentausch wird die Abgasleitung im alten Zug erneuert, und der Bezirksschornsteinfeger nimmt sie ab. Bei einer Zentralisierung werden die Züge der Wohnungen stillgelegt; einer nimmt die Abgasleitung des Kessels auf, die übrigen eignen sich für die neuen Steigstränge. Bei einer Wärmepumpe entfällt der Abgasweg ganz.

Elektroanschluss

Eine zentrale Wärmepumpe für 20 Wohnungen oder ein Bürogebäude braucht einen Anschluss, den der vorhandene Hausanschluss nicht immer hergibt; die Anmeldung bei Stromnetz Berlin und, wenn nötig, die Verstärkung gehören zur Planung. Für die Therme in der Wohnung reicht die Steckdose. Weil Stromnetz Berlin eine große Wärmepumpe in Lastspitzen kurz herunterregeln darf, berechnet der Netzbetreiber für ihren Strom ein geringeres Netzentgelt; das gilt für das Wohnhaus wie für das Bürogebäude.

Warmwasser

Die Kombitherme macht Warmwasser im Durchlauf. Bei einer Zentralisierung braucht das Haus einen Warmwasserspeicher mit Zirkulation durch alle Stränge, oder das Warmwasser bleibt dezentral mit einem elektronischen Durchlauferhitzer je Wohnung, was Warmwasser zentral oder dezentral mit Zahlen gegeneinander stellt. In Bürogebäuden ist der Warmwasserbedarf klein, dort reichen dezentrale Geräte fast immer.

Was in Friedrichshain sinnvoll ist, und was nicht

Für die einzelne Altbauwohnung bleibt die Brennwerttherme die naheliegende Lösung, solange das Haus keinen gemeinsamen Weg beschließt: nicht förderfähig, aber in zwei Tagen eingebaut. Nach heutigem Stand ist der Einbau erlaubt, wenn vorher beraten wurde; das machen wir beim Termin und rechnen Ihnen die Alternative vor.

Für das Haus ist die Zentralisierung sinnvoll, sobald mehrere Thermen fällig sind: als Wärmepumpe im Hof, wenn der Schall es zulässt, als Gas-Brennwertkaskade, wenn nicht, oder als Fernwärmeanschluss, wenn die Leitung erreichbar ist. Für Gewerbe in den Industriebauten ist die Großwärmepumpe auf dem Dach mit Brennwertkaskade für die Spitzenlast erfahrungsgemäß die belastbarste Lösung, weil die Kaskade nur an den kältesten Tagen anspringt; wie eine solche Hybridheizung die Last zwischen beiden Erzeugern aufteilt, erklärt der Ratgeber dazu. Für Neubauprojekte an der Spree gilt die 65-Prozent-Regel nach heutigem Stand ohne Übergangsfrist, dort ist die Wärmepumpe oder der Fernwärmeanschluss gesetzt.

Nicht sinnvoll ist eine eigene Anlage in der Karl-Marx-Allee oder in der Platte am Ostbahnhof; dort bleibt die Fernwärme, und sinnvoll ist allenfalls die Erneuerung von Warmwasserbereitung und Hydraulik hinter der Übergabestation. Nicht sinnvoll ist eine Wärmepumpe für eine einzelne Wohnung ohne Aufstellort. Für das kleine Haus mit vier bis sechs Wohnungen, in dem beides möglich ist, stellt Wärmepumpe oder Gasheizung Kessel und Wärmepumpe mit Betriebskosten nebeneinander.

Was eine neue Heizung in Friedrichshain kostet

Vier Zeilen für Friedrichshain, weil hier neben Wohnung und Haus das Gewerbe eine eigene Zeile braucht. Für das Bürogebäude in der Rotherstraße gibt es keine Spanne, weil 4.000 Quadratmeter Büro und 1.500 Quadratmeter Werkstatt nichts gemeinsam haben. Die übrigen Zahlen sind Erfahrungswerte, eingebaut und brutto.

Anlage Typischer Fall in Friedrichshain Kosten eingebaut Bauzeit
Gastherme, Tausch 1:1 Wohnung am Boxhagener Platz, im Samariterviertel 4.500–8.500 € 1–2 Arbeitstage
Zentrale Wärmepumpe mit Pufferspeicher Gründerzeithaus mit Hof, 12 bis 30 Wohnungen nach Heizlast und Objekt 1–2 Wochen plus Stränge
Gas-Brennwertkaskade oder Hybrid Bürogebäude Oberbaum City, RAW-Gelände nach Heizlast und Objekt 1–2 Wochen
Gas-Brennwertkessel inkl. Speicher, Abgasleitung Kleines Haus mit 4 bis 6 Wohnungen 9.000–16.000 € 2–3 Arbeitstage

Ein elektronischer Durchlauferhitzer für Büro oder Wohnung liegt bei 700 bis 1.500 Euro und ist an einem halben Tag gesetzt. Nach oben ziehen bei einer Zentralisierung die Steigstränge in den Wohnungen, die Verstärkung des Hausanschlusses und ein Hof, in dem die Außeneinheit ein Schallschutzgehäuse braucht. Nach unten ziehen freie Schornsteinzüge und ein zugänglicher Keller. Welche Positionen sonst noch im Angebot stehen und was sie bewegen, erklärt Heizung Kosten.

Förderung, Stand 2026

Die Brennwerttherme wird nicht gefördert. Eine zentrale Wärmepumpe bekommt nach heutigem Stand 30 Prozent Grundförderung; für selbstnutzende Eigentümer kommt beim Austausch einer über 20 Jahre alten Gasheizung der Klimageschwindigkeits-Bonus von 20 Prozent dazu, bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 40.000 Euro der Einkommensbonus von 30 Prozent, gedeckelt bei 70 Prozent. Förderfähig sind 30.000 Euro für die erste Wohneinheit, 15.000 Euro je weitere bis zur sechsten, 8.000 Euro ab der siebten. Für Gewerbe gelten eigene Programme. Was davon im nächsten Jahr noch gilt, kann heute niemand sagen; deshalb steht die Förderung in Ihrem Angebot mit Datum, und der Antrag geht an die KfW, bevor der Vertrag unterschrieben wird. Wie sich die Sätze für ein Haus mit 20 Wohnungen addieren und wo der Deckel greift, führt Heizungsförderung aus.

Die Baustelle im Haus

Beim Thermentausch ist die Baustelle die Küche, das Treppenhaus wird abgedeckt, die alte Therme geht am selben Tag mit. Bei einer Zentralisierung läuft alles über Verwaltung und Hausmeister: Kellerzugang, Baustrom, Abschaltzeiten, Zutritt zu den Wohnungen für die Stränge und die Information der Bewohner; wir stimmen einen Strangplan ab, sodass nie das ganze Haus kalt ist. Die Außeneinheit kommt durch die Hofeinfahrt oder mit dem Kran über das Vorderhaus, was einen Vormittag mit Straßensperrung bedeutet, die wir beantragen.

In den Gewerbebauten der Oberbaum City läuft die Baustelle über den Lastenaufzug und das Dach; die Großwärmepumpe wird mit dem Autokran gesetzt, und der Betrieb im Haus geht in der Regel weiter. Für Anlieferung und Container beantragen wir in den Kiezen rund um Boxhagener Platz und Samariterstraße eine Haltezone.

Ablauf und Zeitplan

Für die Wohnung liegt das Angebot wenige Tage nach dem Termin vor; für Gemeinschaft und Gewerbe dauert die Rechnung länger, weil Varianten und Heizlast durchgerechnet werden. Nach Zusage oder Beschluss geht der Förderantrag vor dem Vertrag oder mit aufschiebender Bedingung an die KfW, dann wird bestellt.

Der Thermentausch dauert ein bis zwei Arbeitstage. Bei einer Zentralisierung sind Kessel oder Wärmepumpe im Keller in einer Woche eingebaut, Stränge und Anschlüsse in den Wohnungen brauchen vier bis acht Wochen. In Gewerbebauten hängt die Dauer vom Umfang der Verteilung ab und steht im Angebot. Zum Abschluss wird die Anlage in Betrieb genommen und hydraulisch abgeglichen, Verwaltung oder Haustechnik bekommen die Einweisung, und die Unterlagen für KfW und Schornsteinfeger liegen am selben Tag vor. Was in welcher Reihenfolge passiert und wo Sie gefragt sind, zeigt der Ablauf des Heizungstauschs.

Wenn im Bürogebäude der alte Kessel ausfällt, sind wir nicht der Notdienst

Fällt in der Oberbaum City an einem Montagmorgen der Gaskessel von 1998 aus, brauchen Sie einen Notdienst oder den Betrieb, der die Anlage betreut; wir sind beides nicht. Wir bauen Anlagen neu und tauschen alte, und wir warten und reparieren, was wir selbst eingebaut haben. Für eine Therme oder einen Kessel aus fremder Hand ist der Betrieb zuständig, der sie kennt.

Die Abgasabnahme und die Stilllegung der Schornsteinzüge sind Sache des Bezirksschornsteinfegers. Eine Verstärkung des Hausanschlusses beauftragen Sie beim Netzbetreiber Stromnetz Berlin, den Fernwärmeanschluss beim Wärmenetzbetreiber; wir liefern die Angaben dazu. Arbeiten an der Übergabestation der Fernwärme gehören zum Netzbetreiber. Denkmalrechtliche Anträge stellt der Eigentümer mit unseren Unterlagen.

Einsatzgebiet: Friedrichshain und die Nachbarn

Gebaut wird im ganzen Bezirk: rund um den Boxhagener Platz und die Simon-Dach-Straße, im Samariterviertel und im Nordkiez, an der Karl-Marx-Allee und der Frankfurter Allee, am Ostbahnhof und am Stralauer Platz, auf der Halbinsel Stralau, an der Spree zwischen Oberbaumbrücke und Elsenbrücke sowie in den Gewerbebauten des RAW-Geländes an der Revaler Straße und der Oberbaum City an der Rotherstraße.

Über die Bezirksgrenze hinaus arbeiten wir in Kreuzberg auf der anderen Seite der Oberbaumbrücke, in Mitte westlich der Lichtenberger Straße, im Prenzlauer Berg nördlich der Landsberger Allee, in Lichtenberg jenseits der Ringbahn mit dem Kaskelkiez und in Treptow über die Elsenbrücke.

Weiterlesen für Wohnung, Haus und Gewerbe

Für die einzelne Wohnung ist die Seite zur Gastherme der Einstieg, für das ganze Haus Heizung im Mehrfamilienhaus und für Büro, Halle und Neubauprojekt Heizung für Gewerbe. Wie eine Gemeinschaft die Umstellung beschließt und die Versammlung dafür vorbereitet, behandelt Heizung in der Eigentümergemeinschaft. Was die 65-Prozent-Regel nach heutigem Stand für einen Neubau an der Spree und für das Gründerzeithaus im Nordkiez bedeutet, ordnet Heizungsgesetz Berlin ein.

Therme, Haus oder Bürogebäude: eine Angabe, und wir wissen, was wir mitbringen

Ob es um eine Therme in der Krossener Straße, um 20 Thermen im Samariterviertel oder um zwei Gaskessel in der Rotherstraße geht, sagt uns schon, was wir zum Termin mitbringen müssen. 030 2192 8018, werktags von 7 bis 17 Uhr; wer lieber schreibt, nutzt das Formular unten auf der Seite.

Heizungsbau Friedrichshain: Fernwärme-Übergabestation mit Wärmetauscher und Zähler im Keller
Fernwärme-Übergabestation mit Wärmetauscher und Zähler im Keller (Symbolbild)

Häufige Fragen

Was kostet der Tausch einer Gastherme im Samariterviertel?

Ein Tausch 1:1 gegen eine Brennwerttherme liegt erfahrungsgemäß bei 4.500 bis 8.500 Euro eingebaut, je nach Abgasweg und Gasleitung. Eingebaut ist sie in ein bis zwei Arbeitstagen, gefördert wird sie nicht. Teurer wird es, wenn die Gasleitung in der Wohnung erneuert werden muss oder der Zug eine neue Abgasleitung braucht; beides prüfen wir in der Wohnung, bevor wir die Zahl schreiben.

Kann ich in der Karl-Marx-Allee von Fernwärme auf eine eigene Heizung wechseln?

In der Regel nicht; die Wohnblöcke der Karl-Marx-Allee hängen als Ganzes an der Fernwärme, stehen unter Denkmalschutz und haben weder Abgaswege noch Aufstellflächen für eigene Anlagen. Bis zur Übergabestation ist es Sache der BEW, dahinter beginnt unser Teil. In Frage kommt allenfalls eine Erneuerung der Warmwasserbereitung hinter der Station, wenn die Gemeinschaft das beschließt.

Lohnt sich am Boxhagener Platz eine Zentralheizung statt Einzelthermen?

Wenn in einem Haus mehrere Thermen gleichzeitig fällig werden, meist ja, weil die zentrale Wärmepumpe förderfähig ist und ein Abgasweg 20 ersetzt. Voraussetzung sind ein Beschluss der Gemeinschaft, Platz im Keller und ein Hof, der den Schall der Außeneinheit zulässt. Wir liefern für die Versammlung ein Angebot mit Varianten und Kosten je Wohneinheit.

Wie heizt man ein umgebautes Fabrikgebäude in der Oberbaum City neu?

Für Gewerbe rechnen wir nach Heizlast und Objekt, in den umgebauten Industriebauten meist als Gas-Brennwertkaskade oder als Großwärmepumpe mit Pufferspeicher, wo Dachfläche oder Hof eine Außeneinheit tragen. Das Angebot folgt dem Vor-Ort-Termin, bei dem wir Nutzung, Flächen, Anschlüsse und Abgaswege aufnehmen. Fernwärme liegt in Teilen der Rotherstraße und ist als Vergleich immer dabei.

Gibt es am Ostbahnhof Fernwärme?

Ja, die Plattenbauten rund um Franz-Mehring-Platz und Andreasstraße hängen an der Fernwärme, ebenso große Teile der Karl-Marx-Allee und die Neubauten an der Spree. In den Gründerzeitstraßen um Boxhagener Platz und Samariterstraße liegt meist keine Leitung. Ob ein Anschluss für Ihr Haus möglich ist, klären wir beim Termin mit einer Anfrage an den Netzbetreiber.

Darf im Hof in der Rigaer Straße eine Wärmepumpe stehen?

Wenn der Abstand zu den Schlafzimmerfenstern von Seitenflügel und Quergebäude reicht und nachts 35 dB(A) am nächsten Fenster eingehalten werden, ja. In engen Höfen mit Fenstern auf allen Seiten kann das scheitern, dann bleibt die Gas-Brennwertkaskade im Keller. Wir rechnen den Schall vor dem Angebot.

Wie lange dauert die Zentralisierung in einem Haus mit 20 Wohnungen?

Kessel oder Wärmepumpe im Keller sind in einer Woche eingebaut, die neuen Steigstränge und Heizkörperanschlüsse in den Wohnungen brauchen erfahrungsgemäß vier bis acht Wochen. Angeschlossen wird strangweise, sodass nie das ganze Haus kalt ist. Den Zeitplan legen wir mit der Verwaltung fest.

Was kostet eine neue Heizung für ein Neubauprojekt an der Spree?

Für große Wohn- und Gewerbeprojekte rechnen wir nach Heizlast und Objekt, meist als zentrale Wärmepumpe, Hybridanlage oder Fernwärmeanschluss mit Warmwasserbereitung. Das Angebot entsteht aus den Planunterlagen und einem Termin vor Ort. Nach heutigem Stand muss ein Neubau die 65-Prozent-Regel erfüllen, was bei der Systemwahl mitentscheidet.

Werden 28 Jahre alte Thermen gefördert, wenn wir zentral auf Wärmepumpe umstellen?

Nach heutigem Stand bekommt eine zentrale Wärmepumpe 30 Prozent Grundförderung, und für selbstnutzende Eigentümer löst der Austausch einer über 20 Jahre alten Gasheizung den Klimageschwindigkeits-Bonus von 20 Prozent aus. Förderfähig sind 30.000 Euro für die erste Wohneinheit und 15.000 Euro je weitere bis zur sechsten. Was das für ein Haus mit 20 Wohnungen im Samariterviertel bedeutet, rechnen wir für die Versammlung je Einheit aus.

Ist der Vor-Ort-Termin in Friedrichshain kostenlos?

Ja. In der Wohnung geht es um Therme, Abgasweg und Gasleitung, im Haus oder im Bürogebäude um Keller, Hof oder Dach, Hausanschluss und die Heizlast des Gebäudes. Ein schriftliches Angebot bekommen Sie danach in jedem Fall; verpflichtet sind Sie erst, wenn Sie es annehmen.

Neu installierte Gas-Brennwertheizung mit Pufferspeicher im Keller eines Berliner Mehrfamilienhauses
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Ihre neue Heizung in Friedrichshain

Beschreiben Sie kurz Ihr Haus und Ihre jetzige Heizung, oder rufen Sie einfach an. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin sehen wir uns den Bestand an und nennen Ihnen danach einen Festpreis samt Förderrechnung — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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