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Heizungsbau Wilmersdorf: Stadtvilla der 1920er Jahre mit Garten im Berliner Südwesten
Heizungsbau · Wilmersdorf

Heizungsbau in Berlin-Wilmersdorf

Wilmersdorf hat drei Heizungswelten auf engem Raum: die Gründerzeitwohnung im Güntzelkiez oder am Ludwigkirchplatz mit einer Gastherme aus den 1990er Jahren, die Villa im Grunewald mit Öltank im Keller und die Wohnanlage der 1950er Jahre, in der zwanzig Eigentümer über eine neue Zentralheizung entscheiden müssen. Wir bauen in allen drei, vom Thermentausch in einem Tag bis zur Wärmepumpe mit Erdsonde. Der Vor-Ort-Termin kostet nichts, das Angebot danach hat einen Festpreis und eine Förderrechnung.

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Welches System soll es werden?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Ob es wirklich passt, klären wir vor Ort.

Um welches Objekt geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Die Heizlast rechnen wir später.

Was heizt heute?

Mehrfachauswahl, falls es mehrere Anlagen gibt.

Was ist Ihnen am wichtigsten?

Nur als Richtung. Die Abwägung machen wir gemeinsam.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für die Bestandsaufnahme vor Ort, meist innerhalb eines Werktags.

Oder rufen Sie an: 030 2192 8018, Mo–Fr 7–17 Uhr

Eine neue Heizung in Wilmersdorf: drei Bestände, drei Aufgaben

Wilmersdorf ist ein Bezirk der Gegensätze, und die Heizungen zeigen das deutlich. In den Gründerzeithäusern zwischen Güntzelstraße, Ludwigkirchplatz und Hohenzollerndamm hängen Gasetagenheizungen aus der Sanierungswelle der 1990er Jahre, die jetzt 25 bis 30 Jahre alt sind. In der Villenkolonie Grunewald und in den Einfamilienhäusern von Schmargendorf stehen Ölkessel im Keller, oft mit einem Tank von 5.000 bis 10.000 Litern. Und in den Wohnanlagen der 1950er Jahre zwischen Blissestraße und Mecklenburgischer Straße läuft eine Gaszentralheizung, deren Kessel von der Eigentümergemeinschaft ersetzt werden muss.

Wir bauen in allen drei Beständen: den Thermentausch in ein bis zwei Tagen, die Wärmepumpe statt Öl in drei bis fünf, die Zentralheizung für zwanzig Wohnungen nach Beschluss der Versammlung. Was in Ihrem Haus sinnvoll ist, sehen wir vor Ort.

Der erste Termin im Grunewald, im Güntzelkiez oder in der Blissestraße

Wir kommen vorbei, bevor irgendetwas gerechnet wird, und dieser Besuch kostet Sie nichts. In der Villa geht es um Kessel, Tankraum und die Frage, wo das Bohrgerät stehen könnte. In der Gründerzeitwohnung um Therme, Schornsteinzug und Gasleitung. In der Wohnanlage um Kessel, Kellerzugang und den Hof als Aufstellort. Die Heizlast schätzen wir überall aus Fläche, Baujahr und Fenstern ab, dazu sehen wir uns Warmwasserbereitung, Elektroanschluss und Förderfähigkeit an.

Das Angebot kommt dann schriftlich, mit einem Preis, der bis zum Einbau gilt, und mit der Förderung nach Stand 2026 in Zahlen. Für Eigentümergemeinschaften schreiben wir es so, dass die Verwaltung es ohne Übersetzung in die Versammlung geben kann.

Drei Wilmersdorfer Ausgangslagen

Die Etagentherme im Güntzelkiez

Eine Dreizimmerwohnung in der Güntzelstraße oder am Nikolsburger Platz, 95 Quadratmeter, Blockrand von 1900. Die Gastherme in der Küche stammt aus dem Jahr 1997, macht Heizung und Warmwasser im Durchlauf und verbraucht rund ein Fünftel mehr Gas als eine heutige Brennwerttherme. Der Zug im Schornstein wird von drei Wohnungen übereinander genutzt. Der übliche Weg ist der Tausch gegen eine Brennwerttherme am selben Platz mit neuer Abgasleitung. Läuft in der Eigentümergemeinschaft parallel eine Diskussion über Zentralisierung, warten wir das Ergebnis ab, bevor wir Ihnen zu einem Einzelgerät raten.

Die Villa im Grunewald

Ein freistehendes Haus an der Koenigsallee oder in den Straßen um den Hundekehlesee, gebaut zwischen 1900 und 1930, 300 bis 400 Quadratmeter Wohnfläche, große Gussheizkörper, teils Fußbodenheizung aus einem späteren Umbau. Im Keller ein Ölkessel aus den 1990ern und ein Tankraum. Das Grundstück ist 1.000 Quadratmeter oder größer. Hier sind beide Wärmepumpenarten möglich: Luft-Wasser mit Außeneinheit in der Gartenecke, die vom Nachbarn am weitesten entfernt liegt, oder Sole-Wasser mit einer oder zwei Erdsonden. Der alte Tank wird gereinigt und ausgebaut, der Raum wird frei. Was mit Tank, Restöl und Bodenplatte passiert, haben wir bei Ölheizung ersetzen Schritt für Schritt aufgeschrieben.

Die Wohnanlage der 1950er Jahre

Ein Wohnblock zwischen Blissestraße und Uhlandstraße, gebaut Mitte der 1950er, 24 Wohnungen, Gaszentralheizung im Keller mit einem Kessel aus den frühen 2000ern, Warmwasser zentral mit Zirkulation. Die Eigentümergemeinschaft weiß, dass der Kessel in den nächsten Jahren fällig ist, und streitet darüber, ob Gas-Brennwert, Wärmepumpe oder Hybrid. Die Antwort hängt von der Heizlast, vom Aufstellort für eine Außeneinheit im Hof und von der Vorlauftemperatur ab, die die alten Heizkörper brauchen. Wie eine Versammlung zu dieser Entscheidung kommt und welche Mehrheit sie braucht, erklärt Heizung in der Eigentümergemeinschaft.

Warum der Bestand in Wilmersdorf so aussieht

Wilmersdorf wuchs ab 1890 vom Dorf zur Großstadtgemeinde, und der Bauboom bis 1914 hinterließ die Blockrandviertel um Güntzelstraße, Ludwigkirchplatz und Prager Platz, alle mit Kohleöfen. Zur selben Zeit entstand das Rheingauviertel um den Rüdesheimer Platz als Reformsiedlung mit Vorgärten und Abstand zwischen den Häusern, und die Villenkolonie Grunewald wurde ab 1889 parzelliert, mit Zentralheizungen von Anfang an. Schmargendorf blieb kleinteiliger, mit Einfamilien- und Reihenhäusern aus den 1920er und 1930er Jahren.

Der Krieg traf Wilmersdorf ungleich: Die Innenstadtränder wurden in den 1950er Jahren mit Wohnanlagen wieder aufgefüllt, oft mit Gaszentralheizung oder Nachtspeicheröfen, während die Villenkolonien weitgehend stehen blieben. In den 1990er Jahren folgte die Sanierungswelle, in der die Ofenwohnungen der Gründerzeit Gasetagenheizungen bekamen. Diese Thermen erreichen jetzt gleichzeitig ihr Lebensende, und die Ölkessel der Villen aus derselben Zeit ebenso.

Technik vor Ort: was in Wilmersdorf zu prüfen ist

Fernwärme und Gasnetz

Fernwärme der BEW liegt in Wilmersdorf vor allem im Norden und Osten um das Heizkraftwerk an der Forckenbeckstraße und entlang der Bundesallee. Im Grunewald und in Schmargendorf gibt es keine. Das Gasnetz der NBB ist überall vorhanden, auch in der Villenkolonie, wo trotzdem viele Häuser mit Öl heizen, weil der Tank nie ersetzt wurde. Die Wärmeplanung des Landes Berlin führt den Grunewald und Schmargendorf als Gebiete, in denen die eigene Wärmepumpe der wahrscheinliche Weg ist.

Aufstellort und Außeneinheit

Im Blockrand des Güntzelkiezes ist der Innenhof der einzige Platz für eine Außeneinheit, mit Schallhaube und Abstand zu den Schlafzimmern der Seitenflügel. Im Rheingauviertel gibt es Gärten zwischen den Häusern, was die Aufstellung deutlich vereinfacht. In der Villenkolonie ist es meist die Frage, welche Grundstücksecke am weitesten vom nächsten Fenster entfernt ist; auf 1.000 Quadratmetern findet sich ein Platz mit mehr als acht Metern Abstand fast immer.

Denkmalschutz

Das Rheingauviertel steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz, ebenso viele Villen im Grunewald und einzelne Straßenzüge um den Ludwigkirchplatz. Betroffen sind Außeneinheiten an sichtbaren Fassaden, Dachaufbauten und außenliegende Abgasleitungen; Garten und Hof sind meist frei. Die Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirks läuft, bevor wir das Angebot schreiben.

Schornstein und Abgas

Für Brennwerttechnik braucht der alte Schornsteinzug eine Abgasleitung aus Kunststoff oder Edelstahl. Bei Etagenthermen mit gemeinsamem Zug wird ein Überdrucksystem oder eine Einzelleitung nötig. In der Villa ist der Zug meist groß genug, in der 1950er-Anlage oft schon in den 2000ern saniert. Bei der Wärmepumpe entfällt der Schornstein, bleibt aber für den Kesselanteil einer Hybridanlage. Die Abnahme macht der Bezirksschornsteinfeger.

Elektroanschluss

Die Villa hat meist einen Drehstromanschluss, der eine Wärmepumpe von 10 bis 16 Kilowatt trägt. Im Gründerzeithaus und in der 1950er-Anlage muss Stromnetz Berlin den Hausanschluss für eine zentrale Wärmepumpe oft verstärken. Die Anmeldung beim Netzbetreiber gehört ab 4,2 Kilowatt zum Auftrag, und weil die Wärmepumpe sich nach Paragraf 14a EnWG bei Netzengpässen kurz drosseln lässt, bekommen Sie das Netzentgelt dafür ermäßigt.

Warmwasser

Die Etagentherme bereitet Warmwasser im Durchlauf, die Villa hat einen Speicher, die 1950er-Anlage eine zentrale Bereitung mit Zirkulation und Legionellenprüfung. Bei der Wärmepumpe ist der Warmwasserspeicher größer als beim Gaskessel, weil die Temperatur niedriger liegt. Ob die Wohnanlage bei der zentralen Bereitung bleibt oder auf Wohnungsstationen umstellt, ist eine Rechnung mit Zirkulationsverlusten und Legionellenprüfung; wir haben sie bei Warmwasser zentral oder dezentral vorgerechnet.

Welche Systeme in Wilmersdorf am häufigsten sinnvoll sind

In der Gründerzeitwohnung ist der Tausch der Etagentherme gegen eine Brennwerttherme in der Regel der Weg, solange die Eigentümergemeinschaft nicht zentralisiert. Nach heutigem Stand darf die neue Therme eingebaut werden, sofern sie die gesetzlichen Anforderungen erfüllt; die Beratung, die das Gesetz davor verlangt, gehört bei uns zum Besuch in der Wohnung. Welche Regeln in Berlin dafür heute gelten und was die Wärmeplanung daran ändert, haben wir im Ratgeber zum Heizungsgesetz aufgeschrieben.

In der Grunewald-Villa und im Schmargendorfer Einfamilienhaus ist die Wärmepumpe der Regelfall, als Luft-Wasser-Gerät oder mit Erdsonde. Die Erdsonde kostet mehr, läuft aber leiser und mit besserer Arbeitszahl, und sie bringt 5 Prozent Effizienzbonus. Wer den alten Kessel behält, kann mit einer Hybridheizung anfangen. Solarthermie ergänzt auf den großen Villendächern sinnvoll die Warmwasserbereitung.

In der 1950er-Wohnanlage sind Gas-Brennwertkessel, Wärmepumpe im Hof oder Hybrid die drei Wege, die wir der Versammlung nebeneinander vorrechnen. Pellet ist im Bezirk selten, weil Lagerraum und Anlieferung fehlen. Nicht sinnvoll sind Wärmepumpen je Wohnung im Blockrand und Solarthermie auf verschatteten Innenstadtdächern.

Was eine neue Heizung in Wilmersdorf kostet

Für Wilmersdorf braucht die Tabelle vier Zeilen: die Therme für den Güntzelkiez, die beiden Wärmepumpenarten für Schmargendorf und den Grunewald, und der Hybrid für das Haus im Rheingauviertel, dessen Heizkörper hohe Vorlauftemperaturen brauchen. Die Zahlen sind Erfahrungswerte vom September 2026, brutto und mit Einbau. Wie weit Ihr Haus davon abweicht, wissen wir, sobald wir Keller und Grundstück gesehen haben.

Anlage Typisches Objekt in Wilmersdorf Eingebaut, brutto Bauzeit
Gastherme, Tausch 1:1 Altbauwohnung Güntzelkiez, Ludwigkirchplatz 4.500 bis 8.500 € 1 bis 2 Arbeitstage
Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Speicher, Hydraulik, Elektro Einfamilienhaus Schmargendorf 25.000 bis 45.000 € 3 bis 5 Arbeitstage
Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde Villa im Grunewald 35.000 bis 55.000 € 1 bis 2 Wochen inkl. Bohrung
Hybrid aus Gas-Brennwert und Wärmepumpe Villa, Rheingauviertel-Haus 30.000 bis 50.000 € 4 bis 6 Arbeitstage

Die Wohnanlage mit 24 Wohnungen und das Gewerbe am Kurfürstendamm lassen sich mit keiner Spanne beschreiben; dafür rechnen wir nach Heizlast und Objekt. Welche Posten zwischen dem unteren und dem oberen Ende der Spannen liegen, vom Schornsteinzug bis zur Tankentsorgung, zeigt Heizung Kosten.

Förderung für Ölersatz und Wohnanlage, Stand 2026

Der Grunewald ist der Bezirk der 50 Prozent: Wer als selbstnutzender Eigentümer eine funktionierende Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt, bekommt über den KfW-Zuschuss 458 nach Stand 2026 30 Prozent Grundförderung und 20 Prozent Klimageschwindigkeits-Bonus. Mit Erdsonde oder natürlichem Kältemittel kommen 5 Prozent Effizienzbonus dazu, bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 40.000 Euro 30 Prozent Einkommensbonus, gedeckelt bei 70 Prozent von 30.000 Euro förderfähigen Kosten. Für die Wohnanlage in der Blissestraße gilt die Staffel: 30.000 Euro für die erste Wohneinheit, 15.000 Euro je weitere bis zur sechsten, 8.000 Euro ab der siebten. Auch eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung bringt den Bonus.

Gastherme, Gas-Brennwert und Durchlauferhitzer fördert die KfW nicht. Gestellt wird der Antrag, bevor der Vertrag unterschrieben ist; wer früher unterschreiben muss, nimmt eine aufschiebende Bedingung in den Vertrag. Was Sie bekommen, rechnen wir mit den Regeln aus, die am Tag des Antrags gelten, nicht mit denen aus einem alten Prospekt. Die Bausteine im Einzelnen und den Steuerbonus für den Thermentausch erklärt Heizungsförderung.

Die Baustelle im Wilmersdorfer Haus

Im Gründerzeithaus läuft der Thermentausch über das Treppenhaus, die Abgasleitung wird vom Dach aus eingezogen. Wir holen die Zustimmung der Verwaltung für Dachzugang und Schornsteinarbeiten ein und kündigen den Gasstopp im Haus an.

In der Villa steht der Container in der Einfahrt, die Außeneinheit kommt mit dem Hubwagen durch das Gartentor, das Bohrgerät für eine Erdsonde braucht eine Zufahrt von rund drei Metern Breite. Der Öltank wird durch einen Betrieb für Tankreinigung entleert, gereinigt und zerlegt; das organisieren wir mit.

In der 1950er-Anlage ist die Verwaltung der Ansprechpartner. Kellerzugang, Kranstellung im Hof für die Außeneinheit, Halteverbotszone an der Straße und die Information der Bewohner über den Heizungsstopp von ein bis zwei Tagen laufen über uns. Das Warmwasser bleibt mit einer Übergangslösung meist durchgehend verfügbar.

Zeitplan: von der Besichtigung bis zur Abnahme

Zwischen unserem Besuch und dem Angebot liegen ein paar Tage. Wer Förderung will, stellt den Antrag, bevor er den Auftrag unterschreibt, und bei der Erdsonde beantragt der Bauherr parallel die wasserrechtliche Erlaubnis. Die Lieferzeit für Wärmepumpen liegt meist bei vier bis acht Wochen; eine Therme ist schneller da.

Der Einbau selbst: Gastherme ein bis zwei Arbeitstage, Gas-Brennwertkessel zwei bis drei, Luft-Wasser-Wärmepumpe drei bis fünf, Sole-Wasser-Wärmepumpe ein bis zwei Wochen inklusive Bohrung, Hybridanlage vier bis sechs. Zum Schluss läuft die Anlage im Probebetrieb, wir gleichen die Heizkörper hydraulisch ab, erklären Ihnen die Regelung und übergeben die Papiere für die KfW und den Schornsteinfeger. Was in welcher Reihenfolge passiert und wer wann im Haus steht, beschreibt der Ablauf-Ratgeber.

Streikt der Kessel unter der Villa: wer dann zuständig ist

Ein Ölkessel, der im Januar ausfällt und den ein anderer Betrieb eingebaut hat, ist Sache dieses Betriebs oder eines Notdienstes. Wir kommen ins Spiel, wenn eine neue Anlage geplant wird, ob als Thermentausch, als Wärmepumpe statt Öl oder als Heizzentrale für die Wohnanlage. Anlagen, die wir gebaut haben, warten und reparieren wir; einen 24-Stunden-Dienst führen wir dafür nicht, wir arbeiten werktags mit Termin.

Über andere laufen außerdem die Abgasabnahme und die Kehrarbeiten des Bezirksschornsteinfegers, die Verstärkung des Hausanschlusses durch Stromnetz Berlin und die wasserrechtliche Erlaubnis für die Erdsonde, die der Bauherr beantragt. Die Unterlagen für alle drei bereiten wir vor.

Einsatzgebiet: Wilmersdorf und die Nachbarn

Gebaut wird in ganz Wilmersdorf: im Güntzelkiez, am Ludwigkirchplatz und Prager Platz, im Rheingauviertel um den Rüdesheimer Platz, in Schmargendorf um die Breite Straße, in der Villenkolonie Grunewald zwischen Koenigsallee und Hundekehlesee sowie in den Wohnanlagen um Blissestraße und Fehrbelliner Platz. Nördlich schließt Charlottenburg mit Kantstraße und Westend an, südlich Steglitz mit Lichterfelde und Lankwitz und Zehlendorf mit Dahlem und Nikolassee. Nach Osten folgt Schöneberg mit Friedenau und dem Bayerischen Viertel.

Lesestoff für Villa, Etagenwohnung und Versammlung

Was eine Wärmepumpe in Villa und Einfamilienhaus leistet, haben wir auf der Leistungsseite zusammengetragen, und ob sie im Altbau mit Gussheizkörpern funktioniert, auf dem Ratgeber dazu. Die Rechnung für die 24 Eigentümer in der Blissestraße beginnt bei Heizung im Mehrfamilienhaus. Ob sich Solarthermie auf dem Villendach für Warmwasser lohnt und warum der hydraulische Abgleich jede neue Anlage abschließt, lesen Sie auf den beiden Seiten dazu.

Wenn der Öltank im Grunewald weg soll

Rufen Sie an, wenn der Tank unter der Villa an der Koenigsallee noch 6.000 Liter fasst und der Kessel daneben aus den 1990ern stammt, oder wenn die Therme im Güntzelkiez 28 Jahre alt ist: 030 2192 8018, werktags von 7 bis 17 Uhr. Verwaltungen schicken uns am besten gleich die Zahl der Wohnungen und das Baujahr des Kessels über das Formular unten auf der Seite.

Heizungsbau Wilmersdorf: Stuckfassade eines Berliner Gründerzeithauses mit Balkonen
Stuckfassade eines Berliner Gründerzeithauses mit Balkonen (Symbolbild)

Häufige Fragen

Was kostet es, die Ölheizung in einer Grunewald-Villa durch eine Wärmepumpe zu ersetzen?

Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Speicher, Hydraulik und Elektro rechnen Sie erfahrungsgemäß mit 25.000 bis 45.000 Euro brutto, bei einer Erdsonde mit 35.000 bis 55.000 Euro. Dazu kommen Ausbau und Reinigung des Öltanks. Ersetzen Sie eine laufende Ölheizung als selbstnutzender Eigentümer, sind nach Stand 2026 50 Prozent Zuschuss auf 30.000 Euro förderfähige Kosten drin.

Meine Gastherme im Güntzelkiez ist 28 Jahre alt. Was kostet der Tausch?

Der Tausch 1:1 gegen eine Brennwerttherme liegt in der Regel bei 4.500 bis 8.500 Euro brutto, eingebaut. Der Preis hängt vor allem davon ab, ob der Schornsteinzug eine neue Abgasleitung aufnimmt und ob die Gasleitung in der Wohnung bleiben kann. Beides sehen wir beim kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Lohnt sich im Rheingauviertel eine Wärmepumpe für ein einzelnes Mehrfamilienhaus?

Häufig ja, weil die Häuser dort mit Garten und Abstand zum Nachbarn gebaut sind und ein Aufstellort für die Außeneinheit meist vorhanden ist. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur, die die alten Heizkörper brauchen; oft reicht eine Hybridanlage mit Gaskessel für die kalten Wochen. Das rechnen wir mit der Heizlast vor Ort durch.

Wie bekommen wir in unserer WEG mit 24 Wohnungen einen Beschluss für die neue Heizung hin?

Die Verwaltung braucht für die Versammlung drei Dinge auf Papier: die Varianten mit Preis, die Förderung je Variante und einen Zeitplan, der den Heizungsstopp benennt. Für die 24 Wohnungen in der Blissestraße heißt das in der Regel Gas-Brennwertkaskade, Wärmepumpe im Hof und Hybrid nebeneinander, mit Kosten je Wohnung. Förderfähig sind nach Stand 2026 30.000 Euro für die erste und 15.000 Euro je weitere Wohneinheit bis zur sechsten, danach 8.000 Euro.

Geht eine Erdsonde auf einem Grundstück in Schmargendorf?

Auf den meisten Grundstücken in Schmargendorf und im Grunewald ja, wenn Platz für das Bohrgerät und ein Abstand von rund drei Metern zur Grundstücksgrenze vorhanden sind. Die wasserrechtliche Erlaubnis beantragt der Bauherr bei der Wasserbehörde des Landes; in Wasserschutzgebieten ist die Bohrung eingeschränkt. Wir prüfen die Lage und liefern die Unterlagen für den Antrag.

Wie laut darf eine Wärmepumpe im Grunewald nachts sein?

In reinen Wohngebieten gilt nachts ein Richtwert von 35 dB(A) am nächsten Fenster des Nachbarn. Das erreichen aktuelle Geräte mit Abstand von etwa fünf bis acht Metern oder mit einer Schallhaube. Wir rechnen den Schall beim Angebot nach und wählen den Aufstellort danach.

Wie lange dauert der Einbau einer Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus in Schmargendorf?

Im Schmargendorfer Haus aus den 1930ern mit Ölkessel sind es drei bis fünf Arbeitstage für die Luft-Wasser-Wärmepumpe, und der Tankbetrieb braucht davor einen Tag für Entleeren und Zerlegen des Tanks. Entscheiden Sie sich für die Erdsonde, kommen ein bis zwei Bohrtage und vorher die wasserrechtliche Erlaubnis dazu, die einige Wochen dauert. Ohne Heizung ist das Haus dabei nur ein bis zwei Tage, das Warmwasser läuft mit einer Übergangslösung meist durch.

Können wir die alte Ölheizung im Haus behalten und nur eine Wärmepumpe dazubauen?

Als Hybridanlage ja, wenn der Kessel technisch in Ordnung ist; die Wärmepumpe übernimmt dann die Grundlast, der Kessel die kältesten Tage. Gefördert wird nach Stand 2026 nur der Wärmepumpenanteil, und der Klimageschwindigkeits-Bonus entfällt, weil die Ölheizung nicht ausgetauscht wird. Ob sich das rechnet, hängt vom Alter des Kessels ab.

Bekomme ich für einen Gas-Brennwertkessel im Mehrfamilienhaus Förderung?

Nein, Gas-Brennwertkessel und Gasthermen sind nach Stand 2026 nicht förderfähig. Gefördert werden Wärmepumpe, Pellet und Solarthermie. Für Gas bleibt der Steuerbonus nach Paragraf 35a EStG für Selbstnutzer, 20 Prozent des Lohnanteils bis 1.200 Euro im Jahr.

Darf im Gründerzeithaus am Ludwigkirchplatz noch eine Gastherme eingebaut werden?

Ja, nach heutigem Stand, solange die neue Therme die Anforderungen des Gesetzes erfüllt; die Beratung, die das Gesetz vor dem Einbau verlangt, machen wir in der Wohnung am Ludwigkirchplatz gleich mit. Ob und wann die 65-Prozent-Regel dort greift, hängt an der kommunalen Wärmeplanung und an der Novelle, die der Bund angekündigt hat. Wir sagen Ihnen den Stand von heute und lassen die Zukunft aus dem Spiel.

Neu installierte Gas-Brennwertheizung mit Pufferspeicher im Keller eines Berliner Mehrfamilienhauses
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Ihre neue Heizung in Wilmersdorf

Beschreiben Sie kurz Ihr Haus und Ihre jetzige Heizung, oder rufen Sie einfach an. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin sehen wir uns den Bestand an und nennen Ihnen danach einen Festpreis samt Förderrechnung — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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