Zum Inhalt springen
Meisterbetriebüber 60 Jahre Heizungsbau in BerlinMo–Fr 7–17 Uhrpersönlich erreichbar
Berliner Heizungsbauer — zur Startseite Berliner Heizungsbauer Meisterbetrieb für Heizungsbau ÜBER 60 JAHRE Meisterbetrieb für Heizungsbau
Warmwasser Berlin: elektronischer Durchlauferhitzer über einem Waschtisch
Meisterbetrieb für Heizungsbau

Warmwasser: zentral oder dezentral?

In vielen Berliner Häusern wird das Warmwasser bis heute nicht von der Heizung gemacht, sondern von einem Durchlauferhitzer in der Küche und einem zweiten neben der Dusche. Beim Heizungstausch steht dann die Frage im Raum, ob das so bleibt oder ob ein zentraler Speicher mit Zirkulation dazukommt. Die Antwort hängt an drei Zahlen: den Stromkosten je Person, den Verlusten der Zirkulation und der 60-Grad-Regel gegen Legionellen, die im Mehrfamilienhaus verbindlich ist. Dieser Text stellt beide Wege nebeneinander.

Zwei Systeme, zwei Logiken

Bei der zentralen Lösung erwärmt die Heizung einen Speicher im Keller oder im Technikraum, und von dort läuft das Warmwasser über eigene Leitungen zu Küche und Dusche. Damit es beim Aufdrehen sofort warm kommt, hält eine Zirkulationspumpe das Wasser im Strang in Bewegung. Das ist der Normalfall in Einfamilienhäusern und in Mehrfamilienhäusern mit Zentralheizung.

Bei der dezentralen Lösung sitzt an jeder Zapfstelle oder für jede Wohnung ein eigenes Gerät, meist ein elektrischer Durchlauferhitzer, seltener ein Kleinspeicher unter dem Waschtisch oder eine Kombitherme in der Wohnung. Es gibt keinen Speicher, keine Zirkulation und keine Warmwasserleitung durchs Haus. Das ist der Normalfall in vielen Berliner Altbauten, in denen die Heizung nachträglich eingebaut wurde, und in Wohnungen mit Etagenheizung.

Beides funktioniert. Die Unterschiede liegen bei den Betriebskosten, beim Komfort, bei den Hygieneregeln und beim Aufwand, den ein Wechsel bedeutet.

Was Warmwasser im Jahr kostet

Eine Person verbraucht erfahrungsgemäß 30 bis 45 Liter Warmwasser am Tag mit rund 45 Grad. Das entspricht 600 bis 900 Kilowattstunden Wärme im Jahr. Wie teuer diese Wärme ist, hängt davon ab, wer sie macht.

Wärmeerzeuger für Warmwasser Energie je kWh Wärme Kosten je Person und Jahr Verluste Speicher und Zirkulation
Elektronischer Durchlauferhitzer 1,0 kWh Strom, ca. 35 ct 210–315 € keine
Gas-Brennwertkessel mit Speicher ca. 1,15 kWh Gas, ca. 12 ct 85–125 € 300–600 kWh EFH, 1.500–3.000 kWh MFH
Wärmepumpe mit Speicher, 50 °C ca. 0,35 kWh Strom, ca. 35 ct 75–110 € wie Gas
Wärmepumpe mit Speicher, 60 °C ca. 0,5 kWh Strom, ca. 35 ct 105–160 € wie Gas
Solarthermie mit Nachheizung 60–70 % kostenlos im Jahr 30–60 € wie Gas

Die Zahlen sind Erfahrungswerte mit den Energiepreisen von 2026 und ohne die Verluste, die in der letzten Spalte stehen. Gerade diese Verluste entscheiden im Mehrfamilienhaus mit langer Zirkulation darüber, ob zentral wirklich günstiger ist.

Die Zirkulation, der stille Verbraucher

Eine Zirkulationsleitung hält das Warmwasser im Strang ständig auf Temperatur, damit es an der Zapfstelle nach wenigen Sekunden kommt. Dafür läuft eine kleine Pumpe, und die Leitung gibt Wärme ab, Tag und Nacht. Bei einem 60 Meter langen Strang in einem Mehrfamilienhaus sind das erfahrungsgemäß 1.500 bis 3.000 Kilowattstunden im Jahr, im Einfamilienhaus mit 15 bis 20 Metern etwa 300 bis 600.

Zwei Dinge senken das deutlich. Erstens eine Dämmung der Leitung in der Stärke, die das Gebäudeenergiegesetz vorschreibt, also in der Regel so dick wie der Rohrdurchmesser. Zweitens eine Steuerung, die die Pumpe nur zu den Nutzungszeiten laufen lässt, morgens und abends, und nachts abschaltet. Im Mehrfamilienhaus ist die Nachtabschaltung wegen der Hygieneregeln auf acht Stunden begrenzt.

Ohne Zirkulation, also in kleinen Häusern mit kurzen Wegen, wartet man am Hahn zehn bis dreißig Sekunden, bis das warme Wasser kommt. Das ist eine Komfortfrage, und in einem Einfamilienhaus mit Speicher direkt unter der Dusche ist der Verzicht auf die Zirkulation oft die sparsamere Lösung.

Legionellen und die 60-Grad-Regel

Legionellen sind Bakterien, die sich in stehendem Trinkwasser zwischen 25 und 45 Grad vermehren und über eingeatmete Tröpfchen, etwa beim Duschen, gefährlich werden können. Ab 55 Grad sterben sie ab, ab 60 Grad schnell. Deshalb schreibt das technische Regelwerk für zentrale Warmwasseranlagen 60 Grad am Speicheraustritt und mindestens 55 Grad im Zirkulationsrücklauf vor.

Die Trinkwasserverordnung macht daraus eine Pflicht, sobald eine Anlage als Großanlage gilt: Speicher über 400 Liter oder mehr als 3 Liter Wasserinhalt in einer Leitung zwischen Speicher und Zapfstelle. Das trifft auf fast jedes Mehrfamilienhaus mit zentraler Warmwasserbereitung zu. Wer ein solches Haus vermietet, muss das Wasser alle drei Jahre durch ein zugelassenes Labor untersuchen lassen, Probenahmestellen am Speicher und im Strang vorhalten und das Ergebnis dokumentieren.

Ein- und Zweifamilienhäuser sind von der Untersuchungspflicht ausgenommen. Die Temperaturregel gilt dort als Empfehlung, und in der Praxis wird der Speicher mit 50 bis 55 Grad gefahren und einmal in der Woche auf 60 Grad aufgeheizt. Dezentrale Durchlauferhitzer sind vom ganzen Thema nicht betroffen, weil in ihnen kein Wasser steht.

Wärmepumpe und die 60 Grad

Für eine Wärmepumpe ist jeder Grad Speichertemperatur Arbeit. Bei 50 Grad Warmwasser erreicht sie eine Arbeitszahl um 3, bei 60 Grad eher um 2, und das bedeutet rund ein Drittel mehr Strom für dasselbe Warmwasser. In einem Einfamilienhaus ist das mit der wöchentlichen Aufheizung gelöst, die den Speicher kurz auf 60 Grad bringt, notfalls mit dem Heizstab.

Im Mehrfamilienhaus mit Großanlage geht das nicht, dort müssen die 60 Grad dauerhaft stehen. Dafür gibt es drei Wege. Erstens eine Wärmepumpe, die mit Propan oder CO2 als Kältemittel arbeitet und 65 bis 70 Grad ohne Heizstab erreicht. Zweitens eine Frischwasserstation, bei der kein Trinkwasser bevorratet wird, sondern ein Pufferspeicher mit Heizungswasser das Trinkwasser erst beim Zapfen erwärmt. Weil dann keine Großanlage nach Trinkwasserverordnung vorliegt, reicht ein Puffer mit 50 bis 55 Grad. Drittens die Kombination aus zentraler Heizung und dezentralem Warmwasser, also Wärmepumpe für die Heizkörper und Durchlauferhitzer in den Wohnungen.

Der dritte Weg klingt nach Rückschritt, ist im Berliner Altbau aber oft der pragmatischste, weil die Warmwasserleitungen zu 20 Wohnungen gar nicht existieren. Er hat einen zweiten Vorteil, der im Gründerzeithaus schwer wiegt; die Wärmepumpe muss dann nur die Heizkörper bedienen, und ob die mit 55 Grad auskommen, lässt sich mit dem Test beantworten, den wir unter Wärmepumpe im Altbau beschreiben.

Durchlauferhitzer oder Speicher in der Wohnung

Wer dezentral bleibt, hat die Wahl zwischen Durchlauferhitzer und Kleinspeicher. Ein elektronischer Durchlauferhitzer mit 18 bis 27 Kilowatt liefert 8 bis 13 Liter je Minute mit 40 Grad, hält die Temperatur gradgenau und braucht einen Drehstromanschluss. Er hat keine Verluste, weil er nur beim Zapfen arbeitet, und ist mit 700 bis 1.500 Euro im Tausch die günstigste Lösung. Hängt bei Ihnen noch ein hydraulisches Gerät aus den Achtzigern, das erst ab einer bestimmten Durchflussmenge anspringt und zwischen kalt und heiß pendelt, ist der Tausch gegen ein elektronisches Gerät der eigentliche Komfortgewinn; welche Absicherung im Zählerschrank ein Durchlauferhitzer mit 24 Kilowatt braucht, erklären wir dort.

Ein Kleinspeicher mit 5 bis 15 Litern unter dem Waschtisch braucht nur eine normale Steckdose, hält aber das Wasser dauerhaft warm und verliert dabei je nach Gerät 100 bis 200 Kilowattstunden im Jahr. Er ist die Lösung für die Küche ohne Drehstrom oder das Gäste-WC, nicht für die Dusche.

Die Kombitherme in Wohnungen mit Etagenheizung macht das Warmwasser im Durchlauf mit Gas und liefert 10 bis 14 Liter je Minute. Zwei Zapfstellen gleichzeitig sind damit knapp, ein integrierter Schichtenspeicher mit 40 bis 60 Litern schafft die Reserve. Weil die Therme in Berliner Wohnungen meist in der Küche oder im Flur hängt und der Platz begrenzt ist, entscheidet sich das beim Tausch der Gastherme am Maß der Nische.

Wann zentral die bessere Wahl ist

Zentral lohnt sich, wenn eine neue Heizung mit Speicher ohnehin kommt und die Warmwasserleitungen vorhanden sind oder mit vertretbarem Aufwand verlegt werden können. Im Einfamilienhaus ist das fast immer der Fall. Der Speicher mit 200 bis 300 Litern kostet eingebaut etwa 2.500 bis 4.500 Euro mehr als eine reine Heizung, und dafür sinken die Warmwasserkosten einer vierköpfigen Familie erfahrungsgemäß um 400 bis 800 Euro im Jahr gegenüber Durchlauferhitzern.

Zentral lohnt sich auch, wenn Solarthermie ins Spiel kommt. Eine Anlage mit 4 bis 6 Quadratmetern Kollektor deckt im Einfamilienhaus 60 bis 70 Prozent des Warmwassers im Jahr und braucht zwingend einen Speicher, erfahrungsgemäß 300 bis 400 Liter, damit ein sonniger Tag bis zum nächsten Morgen reicht. Mit 6.000 bis 11.000 Euro eingebaut ist die Solarthermie für Warmwasser der kleinste Baustein, den die Heizungsförderung nach heutigem Stand mit 30 Prozent bezuschusst.

Und zentral ist die richtige Wahl für Häuser mit hohem Warmwasserbedarf: Mehrfamilienhäuser mit Zentralheizung, Hotels, Sportstätten, Pflegeeinrichtungen. Dort sind Speicher, Zirkulation und Legionellenkonzept ohnehin Teil der Anlage, und die Frage lautet eher, welcher Speicher es wird, ein Trinkwasserspeicher mit Register, ein Kombispeicher oder ein Puffer mit Frischwasserstation. Die drei Bauarten mit Größen und Preisen haben wir unter Pufferspeicher und Speicherlösungen nebeneinandergestellt.

Wann dezentral bleibt

Dezentral bleibt sinnvoll, wenn die Wege lang und die Nutzer wenige sind. Ein Gründerzeithaus mit 20 Wohnungen, in dem jede Wohnung ihren Durchlauferhitzer hat, bekommt bei einer Zentralisierung neben dem Speicher auch 20 neue Warmwasser- und Zirkulationsleitungen durch alle Etagen. Die Kosten dafür liegen schnell im hohen fünfstelligen Bereich, und der Verlust der Zirkulation frisst einen Teil des Vorteils wieder auf.

Dezentral bleibt auch in Wohnungen, die selten genutzt werden, in Gewerbeeinheiten mit einem einzigen Waschtisch und überall dort, wo eine Zapfstelle weit von allen anderen liegt. Ein Durchlauferhitzer für die Werkstattküche ist günstiger als 30 Meter Zirkulationsleitung dorthin.

Bei einem Heizungstausch im Mehrfamilienhaus ist die Aufteilung deshalb oft das Ergebnis. Die Heizung wird zentral, das Warmwasser bleibt in den Wohnungen, und die Wärmepumpe darf mit 45 Grad Vorlauf laufen. Für die Eigentümer heißt das, dass die Stromkosten fürs Warmwasser weiter bei den Wohnungen liegen und nicht über die Heizkostenabrechnung verteilt werden; wie wir ein solches Projekt vom Beschluss bis zur Kaskade im Hof planen, zeigt die Seite Heizung im Mehrfamilienhaus.

Entscheidungshilfe

Im Einfamilienhaus mit neuer Heizung wird das Warmwasser zentral mit Speicher gemacht, die Zirkulation läuft nur mit Zeitsteuerung oder entfällt, und der Speicher steht auf 50 bis 55 Grad mit wöchentlicher Aufheizung. Bleibt die bestehende Heizung ohne Speicher noch ein paar Jahre, werden die Durchlauferhitzer im Tausch erneuert, und der Speicher kommt beim nächsten Heizungstausch.

Im Mehrfamilienhaus mit vorhandener zentraler Warmwasserbereitung bleibt es zentral, mit gedämmter Zirkulation, Legionellenkonzept und bei einer Wärmepumpe mit Frischwasserstation oder Hochtemperatur-Gerät. Hängen dagegen in allen Wohnungen Durchlauferhitzer, bleibt es dezentral, es sei denn, eine Strangsanierung öffnet ohnehin alle Schächte.

In der Wohnung mit Etagenheizung macht die Kombitherme das Warmwasser im Durchlauf, mit Schichtenspeicher, wenn zwei Zapfstellen gleichzeitig laufen sollen.

Was wir beim Warmwasser übernehmen

Beim Besichtigungstermin, der für Sie kostenfrei ist, sehen wir uns an, wo heute das Warmwasser gemacht wird, welche Leitungen in den Schächten liegen und wie viele Personen oder Einheiten zu versorgen sind. Das Angebot nennt dann einen Weg und einen Festpreis dafür, entweder Speicher oder Frischwasserstation an der neuen Anlage mit Zirkulation und Steuerung oder neue Durchlauferhitzer im Tausch. Im Mehrfamilienhaus gehört das Legionellenkonzept mit Probenahmestellen und Temperaturhaltung dazu, und wir weisen aus, was von Speicher und Leitungen nach heutigem Stand mitgefördert wird. Gebaut wird aus einer Hand, mit einem Ansprechpartner, und die Unterlagen für die Förderstelle liegen bei der Abnahme vor.

Warmwasser bauen wir nur zusammen mit einer neuen Heizung oder als Gerätetausch beim Durchlauferhitzer. Die Legionellenprobe selbst nimmt ein zugelassenes Labor, und einen Speicher, den ein anderer Betrieb gesetzt hat und der jetzt tropft, repariert dieser Betrieb oder ein Notdienst; einen Notdienst führen wir nicht. Was wir eingebaut haben, warten wir selbst, den Speicher eingeschlossen.

Zwei Durchlauferhitzer oder ein Speicher im Keller

Sagen Sie uns, ob es um ein Haus oder eine Wohnung geht, wie viele Personen duschen und ob heute Durchlauferhitzer, Therme oder Speicher das Wasser machen; dann können wir am Telefon schon einordnen, ob sich der Speicher bei Ihnen in fünf oder in fünfzehn Jahren rechnet. Telefonisch geht das unter 030 2192 8018, werktags von 7 bis 17 Uhr. Wer die Zahlen lieber in Ruhe zusammensucht, schreibt uns über das Formular unten; der letzte Stromabschlag und die Personenzahl reichen für die erste Rechnung.

Warmwasser Berlin: gedämmter Pufferspeicher mit 1.000 Litern in einer Heizzentrale
gedämmter Pufferspeicher mit 1.000 Litern in einer Heizzentrale (Symbolbild)

Häufige Fragen

Was kostet Warmwasser über den Durchlauferhitzer im Jahr je Person?

Eine Person verbraucht erfahrungsgemäß 30 bis 45 Liter Warmwasser am Tag, das sind 600 bis 900 Kilowattstunden Wärme im Jahr. Über einen elektronischen Durchlauferhitzer zahlen Sie das eins zu eins als Strom, bei 35 Cent je Kilowattstunde also 210 bis 315 Euro je Person und Jahr. Eine Wärmepumpe macht dieselbe Wärme mit einem Drittel des Stroms, dafür kommen die Verluste von Speicher und Zirkulation dazu.

Ab wann gilt im Mehrfamilienhaus die Pflicht zur Legionellenprüfung?

Die Trinkwasserverordnung stuft eine Anlage als Großanlage ein, wenn der Speicher mehr als 400 Liter fasst oder in einer Leitung zwischen Speicher und Entnahmestelle mehr als 3 Liter Wasser stehen. In vermieteten Mehrfamilienhäusern muss eine solche Anlage alle drei Jahre auf Legionellen untersucht werden. Ein- und Zweifamilienhäuser sind von der Untersuchungspflicht ausgenommen, die 60-Grad-Empfehlung gilt dort trotzdem.

Muss der Speicher wirklich auf 60 Grad, wenn eine Wärmepumpe dran hängt?

Bei einer Großanlage im Mehrfamilienhaus ja, 60 Grad am Speicheraustritt und mindestens 55 Grad im Zirkulationsrücklauf sind die Regel. Eine moderne Wärmepumpe schafft das, arbeitet dabei aber mit einer Arbeitszahl um 2 statt um 3 bis 4. Im Ein- und Zweifamilienhaus lässt sich der Speicher mit 50 bis 55 Grad fahren, ergänzt um eine wöchentliche Aufheizung auf 60 Grad.

Wie viel Energie verliert eine Zirkulationsleitung im Jahr?

Eine ungedämmte oder schlecht gedämmte Zirkulation in einem Mehrfamilienhaus verliert erfahrungsgemäß 2 bis 4 Kilowattstunden je Meter und Monat, bei 60 Metern Strang sind das 1.500 bis 3.000 Kilowattstunden im Jahr. Im Einfamilienhaus mit Zeitschaltuhr sind es meist 300 bis 600 Kilowattstunden. Eine Dämmung nach Gebäudeenergiegesetz und eine Pumpe, die nur zu Nutzungszeiten läuft, halbieren diesen Wert.

Was kostet der Tausch eines Durchlauferhitzers?

Ein elektronischer Durchlauferhitzer mit 18 bis 27 Kilowatt kostet im Tausch gegen ein altes Gerät eingebaut meist 700 bis 1.500 Euro und ist an einem halben Tag erledigt. Voraussetzung ist ein Drehstromanschluss mit ausreichend Absicherung, der in den meisten Berliner Wohnungen vorhanden ist. Ein hydraulisches Altgerät mit 21 Kilowatt lässt sich fast immer eins zu eins ersetzen.

Lohnt sich ein zentraler Speicher für ein Haus mit 4 Personen?

Bei vier Personen und einer neuen Wärmepumpe oder Gasheizung meist ja. Der Speicher mit 200 bis 300 Litern kostet eingebaut etwa 2.500 bis 4.500 Euro mehr, spart aber je nach Vergleich 400 bis 800 Euro Stromkosten im Jahr gegenüber Durchlauferhitzern. Voraussetzung ist, dass die Warmwasserleitungen zu Küche und Dusche vorhanden sind oder verlegt werden können.

Was ist eine Frischwasserstation und wann braucht man sie?

Eine Frischwasserstation erwärmt das Trinkwasser erst im Moment des Zapfens über einen Plattenwärmetauscher aus einem Pufferspeicher mit Heizungswasser. Weil kein Trinkwasser bevorratet wird, entfällt das Legionellenthema weitgehend und der Puffer kann mit 50 bis 55 Grad laufen. Sie ist die übliche Lösung, wenn eine Wärmepumpe oder Solarthermie das Warmwasser für ein Mehrfamilienhaus machen soll.

Kann ich in der Wohnung mit Gastherme das Warmwasser weiter über die Therme machen?

Ja, eine Kombitherme macht Heizung und Warmwasser im Durchlauf, wie es in den meisten Berliner Etagenheizungen aus den neunziger Jahren üblich ist. Der Nachteil ist die begrenzte Leistung von 10 bis 14 Litern je Minute, was für eine Dusche reicht, aber nicht für zwei gleichzeitig. Ein Schichtenspeicher mit 40 bis 60 Litern in der Therme löst das für die meisten Wohnungen.

Reicht ein 200-Liter-Speicher für eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?

Für zwei bis drei Personen ja, für vier bis fünf werden meist 250 bis 300 Liter gewählt, weil eine Wärmepumpe langsamer nachheizt als ein Gaskessel. Als Faustzahl gelten 50 bis 60 Liter Speicherinhalt je Person bei 50 Grad Speichertemperatur. Wer eine große Wanne oder eine Regendusche hat, geht eine Größe höher.

Wird die Umstellung von dezentral auf zentral gefördert?

Wird der Speicher zusammen mit einer Wärmepumpe, Pellet- oder Solarthermieanlage eingebaut, zählt er nach heutigem Stand zu den förderfähigen Kosten der Heizungsförderung, mit derselben Quote wie die Anlage. Neue Warmwasserleitungen in den Wohnungen gelten als Umfeldmaßnahme und zählen mit. Ein reiner Durchlauferhitzer-Tausch ist nicht förderfähig. Ob sich die Leitungen im Antrag lohnen oder der Deckel je Wohneinheit schon mit der Wärmepumpe erreicht ist, rechnen wir vor dem Auftrag mit den dann gültigen Sätzen durch.

Neu installierte Gas-Brennwertheizung mit Pufferspeicher im Keller eines Berliner Mehrfamilienhauses
Kostenlos und unverbindlich

Ihre neue Heizung in Berlin

Beschreiben Sie kurz Ihr Haus und Ihre jetzige Heizung, oder rufen Sie einfach an. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin sehen wir uns den Bestand an und nennen Ihnen danach einen Festpreis samt Förderrechnung — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

030 2192 8018

Mo–Fr 7–17 Uhr

Mit dem Absenden willigen Sie ein, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verwenden. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.