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Wärmepumpe oder Gas Berlin: Hybridheizung aus Gas-Brennwerttherme, Wärmepumpenmodul und Pufferspeicher im Keller
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Wärmepumpe oder Gasheizung?

Der Gaskessel kostet 12.000 Euro, die Wärmepumpe 32.000 Euro, und trotzdem ist die Wärmepumpe über 15 Jahre in den meisten Berliner Einfamilienhäusern die günstigere Heizung. Der Grund liegt in der Förderung, im Strompreis für Wärmepumpen und im CO2-Preis auf Gas. Diese Seite legt die Rechnung mit allen Annahmen offen, zeigt, wo sie kippt, und nennt die Fälle, in denen der Gaskessel trotzdem die richtige Wahl ist. Die Zahlen sind Erfahrungswerte mit Stand September 2026.

Die kurze Antwort

Für ein selbst bewohntes Einfamilienhaus in Berlin, dessen Gaskessel älter als 20 Jahre ist, liegt die Wärmepumpe über 15 Jahre in der Regel 10.000 bis 20.000 Euro vor dem neuen Gaskessel. Der Vorsprung kommt aus drei Quellen: der Förderung, die etwa die Hälfte der Anschaffung trägt, dem Wärmepumpentarif für Strom und dem CO2-Preis, der Gas jedes Jahr teurer macht. Er verschwindet nur, wenn die Wärmepumpe schlecht ausgelegt ist oder das Haus in wenigen Jahren verkauft wird.

Die lange Antwort folgt mit allen Annahmen, damit Sie die Rechnung mit Ihren eigenen Zahlen wiederholen können.

Die Annahmen

Gerechnet wird für ein Reihenendhaus mit 140 Quadratmetern in Lankwitz, Baujahr 1968, Dach gedämmt, Fenster aus den neunziger Jahren, vier Personen. Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser: 20.000 Kilowattstunden im Jahr. Das Haus wird selbst bewohnt, der Gaskessel ist 22 Jahre alt, die Heizkörper bleiben.

Angebot Gas-Brennwert mit Speicher und Abgasleitung: 12.000 Euro. Angebot Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Propan als Kältemittel, Pufferspeicher und Elektro: 32.000 Euro. Beide Angebote enthalten Demontage, hydraulischen Abgleich und Inbetriebnahme. Welche Positionen sonst noch in einem Angebot stehen müssen, damit zwei Angebote überhaupt vergleichbar sind, zählt die Seite Heizungskosten auf.

Energiepreise, Stand September 2026: Gas 12 Cent je Kilowattstunde inklusive CO2-Preis, über 15 Jahre im Mittel 14 Cent, weil der CO2-Preis nach heutigem Stand steigt. Strom im Wärmepumpentarif 25 Cent je Kilowattstunde, über 15 Jahre im Mittel ebenfalls 25 Cent. Wer andere Preise erwartet, findet weiter unten die Tabelle, die zeigt, was sich dann ändert.

Anschaffung nach Förderung

Der Gaskessel bekommt keine Förderung. Bei selbstgenutztem Wohneigentum lassen sich nach Paragraf 35c EStG 20 Prozent der Kosten über drei Jahre von der Steuer abziehen, 2.400 Euro. Netto bleiben 9.600 Euro.

Die Wärmepumpe bekommt nach heutigem Stand 30 Prozent Grundförderung und 20 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus, weil ein Gaskessel über 20 Jahren ersetzt wird. Auf die förderfähigen 30.000 Euro sind das 15.000 Euro; mit dem Effizienzbonus für Propan wären es 16.500 Euro, den lassen wir der Vorsicht halber weg. Netto bleiben 17.000 Euro. Gerechnet ist mit den Sätzen vom September 2026; ob sie am Tag Ihres Antrags noch gelten, gehört vor die Unterschrift geprüft, und wie die Boni im Einzelnen zusammenkommen, schlüsselt die Heizungsförderung auf.

Der Abstand in der Anschaffung schrumpft damit von 20.000 auf 7.400 Euro.

Betrieb: was die Wärme kostet

Gas

Ein Brennwertkessel setzt Gas mit einem Jahresnutzungsgrad von etwa 95 Prozent in Wärme um. Für 20.000 Kilowattstunden Wärme braucht er rund 21.000 Kilowattstunden Gas. Bei 14 Cent im Mittel sind das 2.940 Euro im Jahr. Dazu kommen der Grundpreis des Gasvertrags mit rund 180 Euro, die Wartung mit rund 180 Euro und der Schornsteinfeger mit rund 80 Euro. Betriebskosten: rund 3.380 Euro im Jahr.

Der CO2-Preis steckt im Gaspreis. 2026 liegt er in einem Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne, das sind rund 1,2 Cent je Kilowattstunde oder 250 Euro im Jahr. Ab 2027 soll er nach heutigem Stand im europäischen Emissionshandel gebildet werden; bei 150 Euro je Tonne wären es 630 Euro im Jahr, bei 200 Euro rund 840 Euro. Die 14 Cent im Mittel unterstellen einen moderaten Anstieg, keinen Sprung.

Strom

Eine Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 3,0 macht aus einer Kilowattstunde Strom drei Kilowattstunden Wärme. Für 20.000 Kilowattstunden Wärme braucht sie rund 6.700 Kilowattstunden Strom, bei 25 Cent im Wärmepumpentarif 1.670 Euro im Jahr. Dazu kommen der Grundpreis für den zweiten Zähler mit rund 120 Euro und die Wartung mit rund 150 Euro. Ein Schornsteinfeger ist nicht nötig. Betriebskosten: rund 1.940 Euro im Jahr.

Der Wärmepumpentarif setzt einen eigenen Zähler voraus und die Anmeldung als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach Paragraf 14a EnWG beim Netzbetreiber Stromnetz Berlin. Der Netzbetreiber darf die Anlage dann in Engpässen kurzzeitig drosseln und gewährt dafür ein reduziertes Netzentgelt, erfahrungsgemäß ein niedriger dreistelliger Betrag im Jahr, der in der Rechnung noch nicht enthalten ist.

Ein Teil der 20.000 Kilowattstunden entfällt auf Warmwasser, bei vier Personen etwa 3.000 bis 4.000 Kilowattstunden im Jahr. Dieser Anteil fällt auch im Sommer an, wenn die Wärmepumpe bei 20 Grad Außentemperatur mit einer Leistungszahl von 4 und mehr arbeitet, und er hebt die Jahresarbeitszahl der ganzen Anlage. Der Gaskessel dagegen läuft im Sommer für die paar Liter Warmwasser am Tag in kurzen Takten und mit schlechtem Nutzungsgrad, was in der Rechnung mit den 95 Prozent schon eher großzügig angesetzt ist.

Die Jahresarbeitszahl

Die Jahresarbeitszahl ist die Stellschraube der Rechnung. Sie hängt von der Vorlauftemperatur ab, also davon, wie warm das Wasser sein muss, damit die Heizkörper den Raum warm bekommen. Bei 35 Grad mit Fußbodenheizung sind 4,0 erreichbar, bei 50 Grad mit vorhandenen Heizkörpern 3,0 bis 3,3, bei 60 Grad fällt sie auf 2,5. Deshalb entscheidet die Heizlastberechnung Raum für Raum, ob die Heizkörper reichen. In welchen Räumen ein größerer Heizkörper genügt und wann sich eine Fußbodenheizung für die Jahresarbeitszahl bezahlt macht, ist Thema von Heizkörper oder Fußbodenheizung.

Vollkosten über 15 Jahre

Position Gas-Brennwert Wärmepumpe JAZ 3,0 Wärmepumpe JAZ 3,5
Angebotspreis brutto 12.000 € 32.000 € 32.000 €
Förderung bzw. Steuerabzug 2.400 € (§ 35c) 15.000 € 15.000 €
Eigenanteil Anschaffung 9.600 € 17.000 € 17.000 €
Energiebedarf im Jahr 21.000 kWh Gas 6.700 kWh Strom 5.700 kWh Strom
Energiekosten im Jahr 2.940 € 1.670 € 1.430 €
Grundpreis, Wartung, Schornsteinfeger 440 € 270 € 270 €
Betriebskosten im Jahr 3.380 € 1.940 € 1.700 €
Betrieb über 15 Jahre 50.700 € 29.100 € 25.500 €
Summe über 15 Jahre 60.300 € 46.100 € 42.500 €

Der Abstand liegt bei 14.000 Euro zugunsten der Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 3,0 und bei knapp 18.000 Euro mit 3,5. Eine Ersatzinvestition fällt in beiden Fällen nicht an, weil beide Systeme in der Regel 18 bis 25 Jahre halten. Nicht enthalten sind das reduzierte Netzentgelt und eine mögliche Photovoltaikanlage, beides zugunsten der Wärmepumpe, und nicht enthalten ist ein Heizkörpertausch, der zu ihren Lasten ginge.

Was die Rechnung kippt

Abweichung von den Annahmen Gas über 15 Jahre Wärmepumpe über 15 Jahre
Jahresarbeitszahl nur 2,5 60.300 € 51.100 €
Haushaltstarif 32 Cent statt Wärmepumpentarif 60.300 € 53.200 €
Gaspreis bleibt bei 12 Cent, CO2-Preis steigt nicht 54.000 € 46.100 €
Nur Grundförderung 30 Prozent (vermietet) 60.300 € 52.100 €
Drei Heizkörper zusätzlich, 3.000 € 60.300 € 49.100 €
Alles Ungünstige zusammen: JAZ 2,5, Haushaltstarif, nur Grundförderung, Gas bleibt 12 Cent 54.000 € 65.500 €

Erst wenn mehrere ungünstige Annahmen zusammenkommen, dreht sich das Ergebnis. Eine einzelne reicht nicht. Am meisten Gewicht hat die Jahresarbeitszahl, und sie ist der einzige Punkt, den Planung und Ausführung in der Hand haben. Warum sie in einem Gründerzeithaus mit ungedämmten Wänden trotzdem über 3 liegen kann, erklärt Wärmepumpe im Altbau an den Stellschrauben Vorlauf, Heizkörperfläche und Auslegung.

Wann der Gaskessel trotzdem die richtige Wahl ist

Es gibt Fälle, in denen die Rechnung anders ausgeht, und sie sollten benannt werden. Erstens der kurze Horizont. Wer das Haus in drei bis fünf Jahren verkauft oder abreißt, holt die höhere Anschaffung nicht mehr herein. Zweitens der fehlende Aufstellort. In einer Gründerzeitzeile ohne Hof, mit Denkmalschutz an der Fassade und einem Nachbarfenster in drei Metern Abstand gibt es manchmal keinen zulässigen Platz für eine Außeneinheit; dann bleibt die Erdsonde, die Fernwärme oder der Gaskessel. Drittens der junge Kessel. Steht ein Brennwertkessel unter zehn Jahren im Keller, ist es günstiger, ihn um eine Wärmepumpe zu ergänzen, als ihn zu ersetzen; das ist der Fall für die Hybridheizung. Viertens die Havarie im Winter, wenn eine Übergangslösung schnell gehen muss.

Nach heutigem Stand muss ein neu eingebauter Gaskessel in Berlin die 65-Prozent-Regel erfüllen, was in der Praxis eine Hybridanlage oder einen Biomethanvertrag bedeutet, und vor dem Einbau ist eine Beratung Pflicht. Welche Fristen daneben für Havarie und Bestandsanlagen gelten und was die Wärmeplanung für Ihre Straße sagt, ordnet das Heizungsgesetz in Berlin ein.

Wann die Wärmepumpe klar vorn liegt

Klar ist die Sache bei einem selbst bewohnten Haus mit gedämmtem Dach, einer Heizlast unter 12 Kilowatt, einem Garten oder Hof für die Außeneinheit und einem Kessel, der älter als 20 Jahre ist. Noch klarer wird sie mit Fußbodenheizung, mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach oder mit einem Einkommen unter 40.000 Euro, das den Einkommensbonus auslöst und den Eigenanteil auf 11.000 Euro drückt. Wie viel Wärmepumpenstrom ein Berliner Dach tatsächlich liefert, und warum es im Januar wenig ist, rechnet Photovoltaik und Wärmepumpe nach.

Das trifft auf einen großen Teil der Berliner Einfamilienhäuser zu, von den Siedlungshäusern in Mariendorf und Rudow über die Reihenhäuser in Lichterfelde bis zu den Stadtrandlagen in Mahlsdorf, Frohnau und Kladow.

Was wir davon leisten

Wir bauen beides, die Wärmepumpe und die Gas-Brennwertheizung, und haben deshalb keinen Grund, die Rechnung in eine Richtung zu biegen. Wir kommen ins Haus, ohne dass das etwas kostet, und rechnen beide Varianten mit Heizlast, erreichbarer Vorlauftemperatur, Aufstellort, Elektro, Förderung und den Energiepreisen des Tages durch. Im Angebot stehen beide nebeneinander, der Anschaffungspreis fest und die Annahmen für den Betrieb offengelegt; wenn der Gaskessel in Ihrem Fall die bessere Wahl ist, steht das dort auch. Den alten Kessel selbst fassen wir nur an, um ihn auszubauen. Wer ihn repariert haben will oder an einem Winterabend einen Notdienst braucht, ist beim Betrieb richtig, der ihn eingebaut hat; wir bauen neu, tauschen und warten die Anlagen, die von uns stammen.

Mit Ihrer Gasabrechnung wird die Tabelle konkret

Lesen Sie den Jahresverbrauch von der letzten Gasabrechnung ab und nennen Sie uns dazu Baujahr und Kesselalter, dann rechnen wir die 15 Jahre am Telefon grob auf Ihr Haus um: 030 2192 8018, montags bis freitags zwischen 7 und 17 Uhr. Wer die Abrechnung gerade nicht zur Hand hat, schickt die Zahlen später über das Formular unten auf der Seite nach.

Wärmepumpe oder Gas Berlin: neue Luft-Wasser-Wärmepumpe neben einem Einfamilienhaus im Berliner Südwesten
neue Luft-Wasser-Wärmepumpe neben einem Einfamilienhaus im Berliner Südwesten (Symbolbild)

Häufige Fragen

Was ist über 15 Jahre günstiger, Wärmepumpe oder Gasheizung?

Für ein Einfamilienhaus mit 20.000 Kilowattstunden Wärmebedarf liegt die Wärmepumpe nach unserer Beispielrechnung bei rund 46.000 Euro über 15 Jahre, der Gaskessel bei rund 60.000 Euro. Der Vorsprung entsteht durch die Förderung von 15.000 Euro und durch Betriebskosten, die etwa 1.400 Euro im Jahr niedriger liegen. Die Rechnung hängt an der Jahresarbeitszahl und den Energiepreisen, und beides sehen wir uns beim Vor-Ort-Termin für Ihr Haus an.

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe für 20.000 Kilowattstunden Wärme?

Bei einer Jahresarbeitszahl von 3,0 sind das rund 6.700 Kilowattstunden Strom, bei 3,5 rund 5.700 und bei 4,0 rund 5.000. Mit einem Wärmepumpentarif von 25 Cent je Kilowattstunde kostet das 1.250 bis 1.670 Euro im Jahr. Zum Vergleich: Der Gaskessel braucht für dieselbe Wärme rund 21.000 Kilowattstunden Gas.

Welche Jahresarbeitszahl ist im Berliner Altbau mit Heizkörpern realistisch?

Mit vorhandenen Heizkörpern und einem Vorlauf um 50 Grad sind 2,8 bis 3,3 realistisch, mit Fußbodenheizung oder großzügig bemessenen Heizkörpern 3,5 bis 4,0. Unter 2,5 fällt eine Anlage in der Regel nur, wenn sie zu klein ausgelegt ist oder der Vorlauf über 55 Grad liegt. Deshalb entscheidet die Heizlastberechnung Raum für Raum über die Wirtschaftlichkeit, nicht der Katalog.

Was kostet der CO2-Preis auf Gas 2026 bei 21.000 Kilowattstunden?

Bei 55 bis 65 Euro je Tonne sind das rund 1,1 bis 1,3 Cent je Kilowattstunde, also 230 bis 270 Euro im Jahr. Ab 2027 soll der Preis nach heutigem Stand im europäischen Emissionshandel gebildet werden, und bei 150 Euro je Tonne wären es rund 630 Euro im Jahr. In unserer Rechnung ist ein Anstieg auf durchschnittlich 14 Cent je Kilowattstunde Gas über 15 Jahre unterstellt.

Lohnt sich ein Wärmepumpentarif mit 25 Cent gegenüber dem Haushaltsstrom?

Ja, weil der Wärmepumpentarif in Berlin erfahrungsgemäß fünf bis acht Cent unter dem Haushaltstarif liegt und bei 6.700 Kilowattstunden 330 bis 540 Euro im Jahr ausmacht. Dafür braucht die Wärmepumpe einen eigenen Zähler und die Anmeldung als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach Paragraf 14a EnWG, die zusätzlich das Netzentgelt senkt. Der Zähler kostet einen Grundpreis von rund 100 bis 150 Euro im Jahr, der in der Rechnung enthalten ist.

Ist die Wärmepumpe auch ohne Klimabonus noch günstiger als Gas?

Bei einem vermieteten Haus gibt es nur die Grundförderung von 30 Prozent, der Eigenanteil steigt von 17.000 auf 23.000 Euro. Über 15 Jahre liegt die Wärmepumpe dann bei rund 52.000 Euro und der Gaskessel bei rund 60.000 Euro. Der Vorsprung schrumpft, bleibt aber, solange die Jahresarbeitszahl nicht unter 2,5 fällt.

Wann ist die Gasheizung trotz allem die richtige Wahl?

Wenn das Haus in den nächsten drei bis fünf Jahren verkauft oder abgerissen wird, wenn es keinen zulässigen Aufstellort für eine Außeneinheit gibt oder wenn ein Brennwertkessel unter zehn Jahren bereits steht und nur um eine Wärmepumpe ergänzt werden soll. In allen drei Fällen ist der Gaskessel oder die Hybridanlage die wirtschaftlichere Lösung. Nach heutigem Stand muss ein neuer Gaskessel in Berlin aber die 65-Prozent-Regel erfüllen, also in der Regel als Hybrid.

Wie lange halten Wärmepumpe und Gaskessel?

Beide Systeme erreichen in der Regel 18 bis 25 Jahre, und beide überstehen den Rechenzeitraum von 15 Jahren ohne Ersatzinvestition. Beim Gaskessel kommt hinzu, dass fossile Brennstoffe nach heutigem Stand ab 2045 nicht mehr eingesetzt werden dürfen; ein 2026 eingebauter Kessel hat also ein festes Ende. Für die Wärmepumpe gibt es diese Grenze nicht.

Was ändert eine Photovoltaikanlage an der Rechnung für ein Haus in Zehlendorf?

Eine Photovoltaikanlage mit 10 Kilowatt Spitzenleistung deckt im Jahr erfahrungsgemäß 20 bis 35 Prozent des Wärmepumpenstroms, weil der meiste Strom im Sommer anfällt und die meiste Wärme im Winter gebraucht wird. Bei 6.700 Kilowattstunden sind das 1.300 bis 2.300 Kilowattstunden, also 330 bis 580 Euro im Jahr weniger. Die Rechnung bleibt auch ohne Photovoltaik zugunsten der Wärmepumpe, mit ihr wird sie deutlicher.

Was kostet die Wärmepumpe mehr, wenn 3 Heizkörper getauscht werden müssen?

Drei Heizkörper kosten eingebaut erfahrungsgemäß 1.800 bis 3.600 Euro, und dieser Betrag ist förderfähig, weil er zur Umstellung gehört. Im Beispiel steigt der Angebotspreis von 32.000 auf rund 35.000 Euro, förderfähig bleiben aber höchstens 30.000 Euro, sodass der Eigenanteil um die vollen 3.000 Euro steigt. Über 15 Jahre bleibt der Vorsprung der Wärmepumpe trotzdem bei mehr als 10.000 Euro.

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