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Heizungstausch Berlin: alter Ölkessel mit Stahltank im Keller vor dem Heizungstausch
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Heizungstausch in Berlin

Ein Heizungstausch ist selten eine Frage des Ausfalls, sondern eine des Zeitpunkts. Wer die 25 Jahre alte Gastherme, den Ölkessel im Keller oder die Nachtspeicheröfen tauscht, solange sie noch laufen, entscheidet mit Angebot in der Hand statt im Januar unter Druck. Wir bauen die neue Anlage in Berlin und im Umland in ein bis fünf Arbeitstagen ein. Was sie kostet, steht als Festpreis im Angebot, und der Zuschuss ist darin schon abgezogen; der Blick in den Keller vorher kostet Sie nichts.

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Welches System soll es werden?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Ob es wirklich passt, klären wir vor Ort.

Um welches Objekt geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Die Heizlast rechnen wir später.

Was heizt heute?

Mehrfachauswahl, falls es mehrere Anlagen gibt.

Was ist Ihnen am wichtigsten?

Nur als Richtung. Die Abwägung machen wir gemeinsam.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin für die Bestandsaufnahme vor Ort, meist innerhalb eines Werktags.

Oder rufen Sie an: 030 2192 8018, Mo–Fr 7–17 Uhr

Für wen der Heizungstausch der richtige Schritt ist

Der Heizungstausch ist die richtige Aufgabe, wenn im Haus eine Anlage steht, die älter als 20 Jahre ist, noch läuft und trotzdem Fragen aufwirft: steigende Gasrechnung, ein Schornsteinfeger, der beim Kehrtermin nach dem Baujahr fragt, eine Reparatur, die mehr als ein Viertel einer neuen Anlage kosten würde. Wer in dieser Lage plant, hat alle Möglichkeiten offen, vom Tausch 1:1 bis zum Wechsel des Energieträgers, und bekommt nach heutigem Stand die höchsten Zuschüsse, weil die alte Anlage noch funktionsfähig ist.

Nicht der richtige Weg ist der Heizungstausch, wenn die Anlage gestern Nacht ausgefallen ist und heute wieder laufen muss. Das ist eine Aufgabe für den Betrieb, der sie eingebaut hat, oder für einen Notdienst. Ebenfalls nicht der richtige Weg ist ein Tausch, wenn in Ihrer Straße das Fernwärmenetz der BEW liegt und Ihr Haus nach der Berliner Wärmeplanung in einem Fernwärme-Eignungsgebiet steht. Dann rechnen wir Ihnen beide Wege nebeneinander, und manchmal gewinnt der Anschluss. Wie diese Rechnung über 20 Jahre aussieht, mit Anschlusskosten und Arbeitspreis, zeigt der Ratgeber Fernwärme oder eigene Heizung.

Was beim Tausch technisch passiert

Ein Heizungstausch besteht aus drei Teilen: Die alte Anlage kommt heraus, die neue kommt hinein, und alles dazwischen wird so angepasst, dass die neue Anlage in dem Haus funktioniert, für das sie gerechnet ist. Der dritte Teil entscheidet über den späteren Verbrauch, und er wird am häufigsten unterschätzt.

Beim Wechsel innerhalb desselben Energieträgers, etwa von einem alten Gaskessel auf ein Brennwertgerät, bleiben Rohrnetz und Heizkörper meist unverändert. Neu kommen der Kessel, der Warmwasserspeicher, die Abgasleitung im Schornstein und die Regelung. Brennwertgeräte kühlen das Abgas so weit ab, dass Kondensat entsteht, und dieses Kondensat braucht einen Ablauf und einen Schornstein, der Feuchte verträgt. Deshalb gehört fast immer eine neue Abgasleitung aus Kunststoff oder Edelstahl in den alten Zug.

Beim Wechsel des Energieträgers, also von Öl, Gas oder Nachtspeicher auf eine Wärmepumpe, kommen die Fragen nach Vorlauftemperatur, Heizkörpern und Elektroanschluss dazu. Eine Wärmepumpe arbeitet am sparsamsten mit 35 bis 45 Grad Vorlauf, kommt aber in vielen Berliner Häusern mit 50 bis 55 Grad zurecht, wenn die Heizkörper groß genug sind. Ob sie das sind, rechnen wir beim Vor-Ort-Termin Raum für Raum aus. Danach folgt der hydraulische Abgleich, mit dem jeder Heizkörper genau die Wassermenge bekommt, die er braucht. Dass dieser Abgleich mehr bringt als ein größerer Kessel, ist der Kern des Ratgebers zum hydraulischen Abgleich.

Sechs Berliner Ausgangslagen

Im Gründerzeit-Altbau in Charlottenburg, Kreuzberg oder Prenzlauer Berg hängt meist eine Gas-Etagentherme in Küche oder Flur, eingebaut Mitte der neunziger Jahre, als die Kohleöfen verschwanden. Der Tausch 1:1 gegen ein Brennwertgerät ist die schnellste Lösung und in ein bis zwei Arbeitstagen erledigt. In einer Eigentümergemeinschaft lohnt daneben die Frage, ob alle Thermen im Haus zu einer zentralen Anlage zusammengeführt werden; das braucht einen Beschluss, spart aber langfristig bei jeder Wohnung den Schornsteinfeger und die eigene Wartung. Den Tausch 1:1 und die Zentralisierung behandelt die Seite zur Gastherme in Berlin im Einzelnen.

In den Siedlungen der fünfziger und sechziger Jahre in Steglitz, Reinickendorf oder Tempelhof stehen noch Nachtspeicheröfen, oft in Kombination mit einem Elektro-Durchlauferhitzer. Hier gibt es keine Zentralheizung, die man tauschen könnte, und Rohrnetz, Heizkörper und Anlage kommen neu ins Haus. Der Weg vom Nachtspeicher zur Wärmepumpe ist aufwendig und zugleich der, bei dem die Heizkosten am stärksten sinken. Welche Schritte das sind und was mit den alten Öfen passiert, haben wir unter Nachtspeicher ersetzen beschrieben.

In der Platte in Marzahn, Hellersdorf oder Lichtenberg ist der Fall meist anders gelagert. Die Häuser hängen an der Fernwärme, und getauscht wird dort die Übergabestation oder die Warmwasserbereitung, nicht die Heizung selbst. Das ist eine Aufgabe für die Verwaltung des Hauses, nicht für die einzelne Wohnung.

Im Einfamilienhaus in Lichtenrade, Mahlsdorf, Kleinmachnow oder Falkensee steht der Ölkessel mit Tank im Keller, häufig 25 bis 35 Jahre alt. Das sind die klassischen Kandidaten für die Luft-Wasser-Wärmepumpe: Garten für die Außeneinheit, Keller für Speicher und Inneneinheit, ein Tankraum, der nach der Stilllegung frei wird. Der Tausch einer funktionsfähigen Ölheizung ist nach heutigem Stand mit dem Klimageschwindigkeits-Bonus gefördert. Was mit dem Tank passiert und was die Stilllegung kostet, lesen Sie unter Ölheizung ersetzen.

Im Mehrfamilienhaus mit zentralem Gaskessel aus den neunziger Jahren, etwa in Wilmersdorf oder Pankow, geht es um Heizlast, Warmwasser für zehn bis dreißig Wohnungen und den Beschluss der Eigentümer. Hier bauen wir Kaskaden aus zwei oder drei Brennwertgeräten, Großwärmepumpen oder Hybride, mit Angebot nach Heizlast und Objekt. Welche Mehrheit die Versammlung dafür braucht und wie die Kosten verteilt werden, erklärt der Ratgeber Heizung in der Eigentümergemeinschaft.

Im Gewerbe, von der Werkstatt in Spandau bis zum Bürohaus in Mitte, kommt die Frage nach Prozesswärme, Lüftung und Betriebszeiten dazu. Dort planen wir nach Lastprofil, nicht nach Quadratmetern.

Was der Heizungstausch kostet

Die Zahlen sind Erfahrungswerte für ein Einfamilienhaus, eingebaut und brutto, Stand September 2026; ein Angebot ist erst das, was nach dem Termin im Keller auf dem Papier steht.

Neue Anlage Einfamilienhaus, eingebaut Bauzeit
Gastherme (Etagenheizung), Tausch 1:1 4.500 bis 8.500 Euro 1 bis 2 Arbeitstage
Gas-Brennwertkessel inkl. Speicher und Abgasleitung 9.000 bis 16.000 Euro 2 bis 3 Arbeitstage
Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Speicher, Hydraulik, Elektro 25.000 bis 45.000 Euro 3 bis 5 Arbeitstage
Pelletheizung inkl. Lager und Speicher 28.000 bis 45.000 Euro 4 bis 6 Arbeitstage
Hybrid (Gas-Brennwert und Wärmepumpe) 30.000 bis 50.000 Euro 4 bis 6 Arbeitstage
Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde 35.000 bis 55.000 Euro 1 bis 2 Wochen inkl. Bohrung

Nach oben ziehen beim Tausch vor allem vier Dinge: ein Schornstein, der eine neue Abgasleitung braucht, ein Zählerschrank, der für die Wärmepumpe erneuert werden muss, ein Öltank, der stillgelegt wird, und Heizkörper, die gegen größere getauscht werden. Nach unten zieht, wenn die alte Anlage bereits Brennwerttechnik hatte, der Speicher bleiben kann oder der Elektroanschluss schon passt. Im Mehrfamilienhaus und im Gewerbe passt keine Zeile der Tabelle; dort rechnen wir nach Heizlast und Objekt. Jede dieser Positionen mit ihrer eigenen Spanne haben wir unter Heizung Kosten aufgelistet.

Förderung beim Heizungstausch

Nach heutigem Stand, also Stand 2026, gibt es für Wärmepumpe, Pelletheizung und Solarthermie über die Bundesförderung für effiziente Gebäude eine Grundförderung von 30 Prozent, beantragt als KfW-Zuschuss 458. Beim Tausch einer funktionsfähigen Öl-, Gas-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung kommt für selbstnutzende Eigentümer der Klimageschwindigkeits-Bonus von 20 Prozent dazu, bei Gasheizungen ab 20 Jahren Alter. Bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 40.000 Euro gibt es einen Einkommensbonus von 30 Prozent, bei natürlichem Kältemittel oder Erdwärme einen Effizienzbonus von 5 Prozent. Gedeckelt ist alles bei 70 Prozent der förderfähigen Kosten, die für die erste Wohneinheit 30.000 Euro betragen, für jede weitere bis zur sechsten 15.000 Euro und ab der siebten 8.000 Euro.

Gas-Brennwertkessel, Gasthermen und Durchlauferhitzer sind nicht förderfähig. Für sie bleibt die Steuerermäßigung nach § 35a EStG mit 20 Prozent des Lohnanteils bis 1.200 Euro im Jahr, alternativ nach § 35c EStG 20 Prozent der Kosten über drei Jahre bei selbstgenutztem Wohneigentum, nicht kombinierbar mit der Bundesförderung. Der Antrag muss vor dem Vertragsabschluss gestellt sein oder der Vertrag eine aufschiebende Bedingung enthalten. Die Prozentsätze oben gelten nach heutigem Stand, und wir schreiben ins Angebot den Zuschuss, der am Tag des Antrags gilt. Welche Nachweise die KfW dafür sehen will und wie der Antrag abläuft, steht im Ratgeber zur Heizungsförderung.

Der Ablauf in Arbeitstagen

Bevor wir ein Angebot schreiben, sehen wir uns den Keller an, und dieser Termin kostet Sie nichts. Wir prüfen die alte Anlage, schätzen die Heizlast ab, klären Warmwasserbedarf, Aufstellort, Abgasweg und Schornstein, den Elektroanschluss und die Förderfähigkeit. Einige Tage später liegt das Angebot bei Ihnen, mit Festpreis und dem Zuschuss, den wir nach heutigem Stand gegenrechnen. Sagen Sie zu, stellen wir den Förderantrag, und erst nach der Bewilligung geht es weiter.

Auf der Baustelle folgen dann am ersten Tag Ausbau der alten Anlage und Entsorgung, am zweiten Montage von Kessel oder Inneneinheit, Speicher und Hydraulik, danach Elektro, Abgasleitung oder Außeneinheit. Bei der Gastherme ist das in ein bis zwei Arbeitstagen erledigt, beim Brennwertkessel in zwei bis drei, bei der Wärmepumpe in drei bis fünf, bei der Pelletheizung in vier bis sechs. Ohne Heizung sind Sie in der Regel ein bis zwei Tage, weil die alte Anlage bis zum Umschluss läuft. Am letzten Tag wird befüllt, in Betrieb genommen und abgeglichen, und Sie bekommen die Regelung erklärt; die Nachweise für die KfW und die Anmeldung beim Schornsteinfeger lassen wir ausgefüllt da. Wer wissen will, was an welchem Tag im Keller passiert, findet die Tage einzeln im Ratgeber Ablauf eines Heizungstauschs.

Worauf wir beim Tausch achten

Der häufigste Fehler beim Heizungstausch ist die zu große Anlage. Wer den alten 28-Kilowatt-Kessel einfach gegen einen neuen 28-Kilowatt-Kessel tauscht, übersieht, dass das Haus inzwischen neue Fenster hat und die Anlage jetzt im Takt läuft statt durch. Wir rechnen die Heizlast nach dem tatsächlichen Bestand, und meist kommt eine kleinere Anlage heraus, die günstiger ist und länger hält. Wie diese Rechnung Raum für Raum geht, zeigt die Heizlastberechnung.

Der zweite Fehler ist der fehlende hydraulische Abgleich. Ohne ihn bekommen die Heizkörper in Kesselnähe zu viel Wasser und die entfernten zu wenig, und die neue Anlage fährt mit unnötig hohem Vorlauf. Der dritte ist der Warmwasserspeicher, der beim Tausch mitgenommen wird, obwohl er 20 Jahre alt ist und zur neuen Anlage nicht passt. Der vierte betrifft die Wärmepumpe: eine Außeneinheit, die ohne Blick auf Abstandsflächen und den Nachtwert von 35 Dezibel im reinen Wohngebiet aufgestellt wird und nach dem ersten Winter Ärger mit dem Nachbarn bringt.

Was bis zum Tausch andere machen

Streikt die alte Anlage, bevor der Tausch dran ist, rufen Sie den Betrieb, der sie eingebaut oder zuletzt gewartet hat, oder einen Notdienst. Wir reparieren fremde Heizungen nicht, auch nicht zur Überbrückung, und einen Bereitschaftsdienst haben wir nicht; Wartung und Reparatur gibt es bei uns für die Anlagen, die wir selbst eingebaut haben. Am Tausch selbst sind außer uns weitere Stellen beteiligt. Der bevollmächtigte Schornsteinfeger Ihres Kehrbezirks nimmt die Abgasanlage ab. Stromnetz Berlin erneuert als Netzbetreiber den Hausanschluss, falls er für die Wärmepumpe nicht reicht. Ein zugelassener Tankschutzbetrieb legt den Öltank still. Die wasserrechtliche Genehmigung für eine Erdsondenbohrung beantragen Sie als Bauherr, und die Unterlagen dafür arbeiten wir zu. Alle vier tragen wir in den Zeitplan ein, damit auf der Baustelle kein Tag leer bleibt.

Wo wir tauschen

Getauscht wird in ganz Berlin und im näheren Umland. Am häufigsten sind wir in den Einfamilienhausgebieten in Lichtenrade, Mahlsdorf, Zehlendorf und Kleinmachnow unterwegs, wo Ölkessel und alte Gaskessel den Bestand prägen, sowie in den Altbaubezirken Charlottenburg, Prenzlauer Berg und Kreuzberg, wo die Etagenthermen der neunziger Jahre an der Reihe sind. In Spandau kommen beide Bestände zusammen, Siedlung und Einfamilienhaus.

Bevor Sie sich für ein System entscheiden

Ob nach dem Tausch eine Wärmepumpe oder Gasheizung im Keller steht, entscheidet sich an Heizkörpern, Aufstellort und Förderung, und der Ratgeber rechnet beide über 20 Jahre durch. Wer beides verbinden will, findet unter Hybridheizung die Variante, die im unsanierten Altbau oft die ehrlichste ist. Was das Heizungsgesetz in Berlin nach heutigem Stand für neue Anlagen vorschreibt, steht dort mit Vorbehalt, und welche Gewährleistung Sie nach dem Einbau haben, erklärt die Seite zur Gewährleistung.

Wenn der Kessel im Keller 25 wird

Ist Ihr Kessel oder Ihre Therme in diesem Alter, lohnt der Anruf, bevor etwas ausfällt: 030 2192 8018, montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr. Baujahr, Energieträger und Objekt reichen uns für den Anfang. Über das Formular unten auf der Seite geht es auch; dann rufen wir zurück.

Heizungstausch Berlin: neu installierte Gas-Brennwertheizung mit Pufferspeicher im Keller
neu installierte Gas-Brennwertheizung mit Pufferspeicher im Keller (Symbolbild)

Häufige Fragen

Was kostet ein Heizungstausch in Berlin?

Im Einfamilienhaus liegt der Tausch erfahrungsgemäß zwischen 4.500 Euro für eine Gastherme 1:1 und 45.000 Euro für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Speicher und Elektro, eingebaut und brutto. Ein Gas-Brennwertkessel mit Speicher und Abgasleitung kostet meist 9.000 bis 16.000 Euro, eine Pelletheizung 28.000 bis 45.000 Euro. Am oberen Ende landen Häuser, in denen der Öltank stillgelegt und der Zählerschrank erneuert werden muss, am unteren die, in denen Abgasleitung und Speicher bleiben können.

Wie lange bin ich beim Heizungstausch ohne Heizung?

In der Regel ein bis zwei Tage, denn die alte Anlage läuft bis zum Umschluss, und die neue geht meist am zweiten oder dritten Tag in Betrieb. Beim Tausch einer Gastherme ist das Warmwasser oft schon am ersten Abend wieder da. Wir legen den Termin, wenn es geht, in die Übergangszeit zwischen April und Oktober.

Lohnt sich der Tausch einer 20 Jahre alten Gasheizung?

Meist ja, weil ein Kessel dieses Alters erfahrungsgemäß 15 bis 25 Prozent mehr Gas verbraucht als ein Brennwertgerät und Ersatzteile schwerer zu bekommen sind. Ab 20 Jahren gibt es beim Wechsel auf eine Wärmepumpe nach heutigem Stand zudem den Klimageschwindigkeits-Bonus von 20 Prozent. Wer ohnehin tauscht, sollte deshalb beide Wege nebeneinander gerechnet bekommen.

Muss ich beim Heizungstausch die Heizkörper mit tauschen?

Beim Wechsel auf Gas-Brennwert fast nie, beim Wechsel auf eine Wärmepumpe manchmal einzelne. Wir rechnen beim Vor-Ort-Termin Raum für Raum, ob die Heizkörper mit 50 bis 55 Grad Vorlauf den Raum warm bekommen. Meist reicht es, zwei oder drei zu kleine Heizkörper gegen größere zu tauschen.

Welche Förderung gibt es 2026 für den Heizungstausch?

Für Wärmepumpe, Pellet und Solarthermie nach heutigem Stand 30 Prozent Grundförderung, dazu 20 Prozent Klimageschwindigkeits-Bonus beim Tausch einer funktionsfähigen Öl-, Gas-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung, 30 Prozent Einkommensbonus bis 40.000 Euro Haushaltseinkommen und 5 Prozent Effizienzbonus, gedeckelt bei 70 Prozent von 30.000 Euro. Gas-Brennwert und Gasthermen sind nicht förderfähig. Alle Sätze nach heutigem Stand; welcher Bonus für Ihr Haus greift, prüfen wir vor dem Angebot anhand von Alter der Anlage und Eigennutzung.

Muss der Förderantrag vor dem Auftrag gestellt werden?

Ja, der Antrag beim KfW-Zuschuss 458 muss vor Vertragsabschluss gestellt sein oder der Vertrag eine aufschiebende Bedingung enthalten. Wer erst unterschreibt und dann beantragt, bekommt nichts. Wir bereiten die Unterlagen so vor, dass der Antrag vor dem Auftrag raus ist, und beginnen erst danach.

Kann ich in Berlin von Nachtspeicher auf eine Zentralheizung wechseln?

Ja, aber das ist kein Tausch mehr. Rohrnetz, Heizkörper und Anlage kommen neu ins Haus, im Einfamilienhaus in ein bis zwei Wochen, im Mehrfamilienhaus je nach Zahl der Wohnungen länger. Der Tausch funktionsfähiger Nachtspeicher gegen eine Wärmepumpe ist nach heutigem Stand mit dem Klimageschwindigkeits-Bonus gefördert.

Was passiert beim Heizungstausch mit dem alten Öltank?

Der Tank muss von einem Fachbetrieb entleert, gereinigt und stillgelegt oder ausgebaut werden, und das planen wir in den Ablauf ein. Für einen Kellertank mit 3.000 bis 5.000 Litern rechnen Sie erfahrungsgemäß mit 1.000 bis 2.500 Euro zusätzlich. Der freie Raum reicht danach meist für Pufferspeicher und Inneneinheit.

Brauche ich für den Heizungstausch den Schornsteinfeger?

Bei jeder Gas- oder Pelletanlage ja, denn der Schornsteinfeger nimmt die Abgasanlage ab, und wir melden den Einbau bei ihm an. Bei der Wärmepumpe entfällt das, weil es keinen Abgasweg mehr gibt. Die Unterlagen für die Abnahme bekommen Sie von uns fertig ausgefüllt.

Reparieren Sie meine alte Heizung, bis der Tausch ansteht?

Nein. Bis zum Tausch bleibt der Betrieb zuständig, der die alte Anlage kennt, oder bei einem Ausfall ein Notdienst; wir reparieren nur Heizungen, die wir selbst eingebaut haben. Den Tausch legen wir dafür so, dass die alte Anlage bis zum Umschluss weiterläuft und Sie höchstens ein bis zwei Tage ohne Wärme sind.

Neu installierte Gas-Brennwertheizung mit Pufferspeicher im Keller eines Berliner Mehrfamilienhauses
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